Titelaufnahme

Titel
Methoden zur Immobilienbewertung / Schütz Anca Nicoleta, BSc
Weitere Titel
Methods of real estate valuation
Verfasser/ VerfasserinSchütz, Anca Nicoleta
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, Mai 2016
UmfangX, 133 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Immobilienbewertung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99698 Persistent Identifier (URN)
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Methoden zur Immobilienbewertung [2.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die ökonomische Bewertung von Immobilien ist eines der zentralen Themen der Immobilienökonomie. Im Unterschied zu anderen Märkten ist der Immobilienmarkt jedoch wenig transparent und durch die angebotenen Güter sehr heterogen. Aufgrund dessen existiert eine große Unsicherheit auf Käufer- und Verkäuferseite über den „wahren Wert“ der angebotenen Immobilie. Die Immobilienbewertungsverfahren in Österreich lassen sich in gesetzlich festgelegte und nicht kodifizierte Verfahren unterteilen. Das Vergleichswert-, das Sachwert- und das Ertragswertverfahren gehören zu den gesetzlich festgelegten Methoden. Ziel dieser Bewertungsverfahren ist den Verkehrswert einer Immobilie zu ermitteln. Dieser ist als Preis definiert, der bei einer Veräußerung der Sache üblicherweise im redlichen Geschäftsverkehr erzielt werden kann. Zu den nicht kodifierten Verfahren gehören unter anderem das DCF-Verfahren und das hedonische Verfahren. Das DCF-Verfahren gewinnt in die österreichische Bewertungspraxis mit der Normierung in der ÖNORM B 1802-2 im Jahr 2008 deutlich an Bedeutung. Diese Methode kann für verschiedene Zwecke verwendet werden. Sie kann für die Bearbeitung von Investitionen in Form von Investitionswerten eingesetzt werden oder zu Bewertungszwecke, wie bspw. für die Ermittlung des Verkehrswerts. Inwiefern diese Verfahren als Entscheidungsgrundlage für einen Investor herangezogen werden können, soll geklärt werden. Ein Bewertungsbeispiel anhand einer in Wien gelegenen Wohnimmobilie wird dargestellt und damit wird auch der Bezug zur Bewertungspraxis hergestellt. Die hedonische Methode berücksichtigt die Eigenschaft der Heterogenität von Immobilien und in der Lage ist die einzelnen preisbestimmenden Merkmale der Immobilie zu identifizieren und deren Beitrag zum Gesamtpreis zu quantifizieren. Diese wissenschaftliche Arbeit widmet sich dem Themenkomplex „Bewertung von Immobilien“. Es wird hier versucht, den Stand der Literatur zum Thema abzubilden und besonders praxisrelevante Bewertungsmethoden im Prozess darzustellen. Diese Arbeit konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die in Österreich vorherrschenden Standards und verwendeten Methoden. Ziel der Arbeit ist es, praxisrelevante Bewertungsmethoden auf Basis gesetzlicher und normativer Grundlagen zu identifizieren und diese in einzelne Arbeitsschritte zu gliedern.

Zusammenfassung (Englisch)

Economic valuation of real estates is one of the central subjects of the economy of real estates. However, contrary to other markets, the real estate market shows little transparency and is very heterogeneous because of the goods offered. This is the reason why there is a great uncertainty among buyers and sellers about the “real value” of an estate offered. Real estate valuation methods in Austria are divided in procedures laid down by law or non-codified procedures. The direct value comparison method, the replacement cost method and the income method are regulated by law. Among the non-codified procedures are among others the Discounted Cashflow - Method and the hedonic procedure. With the standardization in ÖNORM B 1802-2 in 2008, the DCF procedure became more important for the Austrian practice of valuation. This method may be used for different purposes. It may be used for the processing of investments in form of investment values or for valuation purposes as e.g. the valuation of the market value. It shall be examined as far as these procedures may be applied as basis of decision-making for an investor. As an example for valuation, an apartment complex located in Vienna will be used and thus the relation to the practice of valuation established. The hedonic procedure takes into account the characteristic of heterogeneity of real estate and is able to identify the particular properties of the real estate which are essential for the price and to quantify their share in relation to the total price.This scientific work deals with the group of subjects “Valuation of Real Estate” and tries to give a picture of the state of the literature in this field and to outline especially relevant methods of valuation in the process. This work mainly concentrates on the standards which prevail in Austria and the methods used here. It is the aim of this work to identify the methods of valuation which are relevant for practice on the basis of legal and normative principles and to structure them in particular steps of work.

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