Titelaufnahme

Titel
Form und Konsequenz der subjektiven Stigmatisierung von psychisch Kranken und ihren Angehörigen : eine qualitative Untersuchung zur Situation psychisch Kranker in Graz / Katharaina Gerletz
Weitere Titel
Shape and consequence of subjective stigmatization of mentally ill and their relatives : a qualitative study on the situation of mentally ill in Graz
Verfasser/ VerfasserinGerletz, Katharina
Begutachter / BegutachterinWatzka, Carlos
ErschienenGraz, März, 2016
Umfang88 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abstracts in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99396 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Form und Konsequenz der subjektiven Stigmatisierung von psychisch Kranken und ihren Angehörigen [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Form und Konsequenz der Stigmatisierung von psychisch Kranken und ihren Angehörigen. Besonders das subjektive Erleben der Stigmatisierung spielt eine zentrale Rolle. Es wird der Frage nachgegangen mit welchen Problemen Betroffene und Angehörige neben der eigentlichen Krankheit konfrontiert sind und wie letztendlich damit umgegangen wird. In problemzentrierten qualitativen Interviews werden insgesamt 10 Betroffene und Angehörige zu ihren subjektiven Erfahrungen befragt. Da die Erforschung der Stigmatisierung von weniger ‚invasiven‘ psychischen Krankheiten, wie Depressionen oder Angsterkrankungen in der analysierten Literatur meist zu kurz kommt, werden diese Krankheiten als Auswahlkriterium für die Befragten verwendet. Die Fragestellungen wurden auf der Basis einschlägiger Fachliteratur konzipiert und umfassen die Bereiche: Wahrnehmung, Anpassung, Stigmatisierung, soziale Kontakte, Arbeitssituation, Lebensqualität und Rolle der Angehörigen. Im Ergebnis wird deutlich, dass Betroffene und Angehörige meist von denselben Folgen und Konsequenzen betroffen sind. Das Stigma der ‚zweiten Krankheit‘ betrifft daher sowohl Betroffene als auch Angehörige. Insbesondere wird deutlich, dass Angehörige keinerlei Unterstützung erfahren, um mit der Problematik besser umgehen zu können. Ist bei den Angehörigen eine nahe Verwandte bzw. ein naher Verwandter, wie beispielsweise Mutter oder Vater, von einer psychischen Krankheit betroffen, kann man feststellen, dass die Auswirkungen besonders gravierend sind und die Angehörigen meist ein ganzes Leben lang begleiten.

Zusammenfassung (Englisch)

The social acceptance of mental illnesses - a qualitative study on the situation of mentally ill in Graz

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