Titelaufnahme

Titel
Geschlechtergerechte Sprache in Organisationen : Implementierung und Umgang mit Widerständen / eingereicht von: Jasmin Fabricius
Weitere Titel
Gender-inclusive language in organizations : implementation and dealing with resistance
Verfasser/ VerfasserinFabricius, Jasmin
Begutachter / BegutachterinOrtlieb, Renate
ErschienenGraz, April 2016
UmfangIV, 80 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Geschlechtsunterschied / Sprache / Organisation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99381 Persistent Identifier (URN)
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Geschlechtergerechte Sprache in Organisationen [0.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diskussion um geschlechtergerechte Sprache ist zwar nicht neu, aber nach wie vor stark polarisierend und kontrovers, was die immer wieder aufkommenden politischen, gesellschaftlichen und medialen Debatten verdeutlichen. Dabei ist das Thema nicht zuletzt auch in Organisationen von Relevanz, wo die geschlechtergerechte Sprache bedeutende Beiträge zu diskriminierungsfreien Arbeitsbedingungen leisten kann. Diese Potenziale von geschlechtergerechter Sprache stehen in starkem Kontrast zu ihrer aktuellen Situation in vielen österreichischen Organisationen. An genau dieser Stelle der Bedeutung und Potenziale von geschlechtergerechter Sprache für Organisationen einerseits, der mangelnden Umsetzung und wissenschaftlichen Untersuchung andererseits setzen die Ausführungen der vorliegenden Masterarbeit an. Diese fokussieren speziell die Widerstände und Implementierung von geschlechtergerechter Sprache in Organisationen, vor der Annahme, dass für ihre erfolgreiche Anwendung die Gestaltung ihrer Implementierung eine entscheidende Rolle spielt. Um die Besonderheiten bei den Widerständen und der Implementierung von geschlechtergerechter Sprache zu analysieren, stützt sich die Untersuchung auf zwei wesentliche Theoriebausteine: Zum einen werden die relevanten Grundlagen zur geschlechtergerechten Sprachen behandelt, die u.a. den historischen Hintergrund, die rechtlichen Rahmenbedingungen für österreichische Organisationen, sowie gängige Argumente gegen geschlechtergerechte Sprache umfassen. Zum anderen werden ausgewählte Grundlagen und Theorien aus dem Change Management vorgestellt und diskutiert, mit Fokus auf die Widerstandsforschung, die sich u.a. mit Gründen, Formen und Umgang mit Widerständen auseinandersetzt, und die Gestaltung von Veränderungsprozessen. Auf diesen Ausführungen basierend folgt im Anschluss eine Analyse von in Fallorganisationen durchgeführten Interviews, die die theoretischen Ausführungen ergänzen und Verbesserungs- und Zukunftspotenziale aufzeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

The ongoing debate around gender-inclusive language might not be a new issue, but it is still a highly polarizing and controversial topic, made evident by the always resurfacing political, social and medial discussions. This matter is of relevance not least to organizations, where gender-inclusive language can potentially contribute to discrimination-free working conditions. These potentials of gender-inclusive language stand in stark contrast to its current situation in many Austrian organizations. This--the significance and potentials of gender-inclusive language for organizations on the one hand, its lacking implementation and scientific analysis on the other hand--is precisely where the following research comes in. It focuses in particular on the resistance to and implementation of gender-inclusive language in organizations, under the assumption that the implementation is key to gender-inclusive language being successfully used. In order to examine the particularities of resistance to and implementation of gender-inclusive language, the analysis is based on two major theory components: Firstly, the relevant basics on gender-inclusive language are described, for instance its historical background, the legal framework for organizations, and the prevalent arguments against gender-inclusive language. Secondly, select change management theories are presented and discussed, focusing on the research on resistance, including reasons, forms and dealing with resistance, as well as on change processes. Based on these illustrations follows the analysis of case study interviews that complement the theories discussed, and illustrate future potentials for improvement.

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