Titelaufnahme

Titel
Gewaltsensibilität bei zehn- bis fünfzehnjährigen SchülerInnen : eine empirische Untersuchung an einer städtischen und einer ländlichen NMS / vorgelegt von Elisabeth Feischl
Weitere Titel
Comparative analysis of the perception of school violence oft ten- to fifteen year old pupils in an urban and a rural school (NMS)
Verfasser/ VerfasserinFeischl, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinPaletta, Andrea
ErschienenGraz, März 2016
Umfang200 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schulkind / Aggressivität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99257 Persistent Identifier (URN)
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Gewaltsensibilität bei zehn- bis fünfzehnjährigen SchülerInnen [4.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gewalt im schulischen Umfeld stellt ein äußerst brisantes Thema in der heutigen Zeit dar. Die vorliegende Diplomarbeit rückt aus diesem Grund die Gewaltsensibilität von zehn- bis fünfzehnjährigen SchülerInnen zweier steirischer Schulen in das Zentrum ihrer Forschung, wobei eine der Schulen in der Stadt und die andere im ländlichen Umfeld angesiedelt ist. Die zentrale Frage, die anhand der ermittelten Daten beantwortet wird, ist, ob es bezüglich der Gewaltsensibilität einen Unterschied zwischen den beiden Schulen gibt. Zur Vertiefung der Aussagen sollen weitere Faktoren beleuchtet werden, die sich möglicherweise auf die Gewaltsensibilität von Kindern und Jugendlichen auswirken, wie der Konsum von gewalttätigen Filmen und Computerspielen, die Häufigkeit des Sporttreibens sowie Alter und Geschlecht der ProbandInnen. Dazu wurde im ersten Teil der Arbeit ein theoretisches Grundkonzept erarbeitet, das Definitionen, die Entwicklung des Dreiecks Gewalt, Macht und Aggression im historischen, philosophischen, psychologischen und soziologischen Kontext, sowie die Einflussfaktoren auf die Gewaltsensibilität näher beleuchtet.Der empirische Teil erhält die Ergebnisse der Auswertungen von rund 400 Fragebögen. Diese zeigen, dass das städtische oder ländliche Umfeld keinen Einfluss auf die Einstellung zu Gewalttaten bewirkt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass hier eher soziale Faktoren vermutet werden, die die Einstellung zur Gewalt positiv oder negativ beeinflussen, wie etwa familiäres Umfeld, Peer-Groups und Bildungsgrad des sozialen Umfeldes.

Zusammenfassung (Englisch)

Today, violence in schools is a hotly discussed topic. The following masters thesis is thusly most deeply concerned how ten- to fifteen-year old pupils perceive violence in a rural and urban environment and if there are differences in the two representative schools. This difference is central to the study, because one of the underlying assumptions was that empirical proofs showing a discrepancy in the sensibility to violence in these two environments could be found. Also other factors, like the comsumption of violent films and computer games, the age, gender and the amount of sport that is done by the pupils were included in the study.In the first part of the thesis a conceptual framework was built to show the relationship of the triangle power-violence-aggression from historical, philosophical, psychological and sociological perspectives. Also what in such a context influences the sensibility and perception of violence was duely elaborated on.The second part of the thesis is of an empirical nature and includes the answers to four hundred questionnaires. The results show that the difference of the school environment, rural or urban, does not influence sensibility to violence. It can be presumed that this sensibility is most likely affected positively or negatively by other social factors, as for example family structure, peer-groups and the educational level of the social environement.