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Title
The death penalty and the right to life in the European and Inter-American human rights systems : a comparison / von Carina Binder
AuthorBinder, Carina
CensorOberleitner, Gerd
PublishedGraz, März 2016
DescriptionV, 99 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
LanguageEnglish
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Todesstrafe / Menschenrecht / Internationales Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99220 Persistent Identifier (URN)
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The death penalty and the right to life in the European and Inter-American human rights systems [0.95 mb]
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Abstract (German)

Die Todesstrafe in Europa ist nicht zuletzt dank der bedeutenden Arbeit des Europarates am Rande der totalen Abschaffung. Trotzdem flammt die Diskussion über dieses Thema auch hierzulande immer wieder auf. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Weißrussland die Todesstrafe immer noch anwendet und sie in Russland noch gesetzlich verankert ist. In den Amerikas hält ebenfalls noch eine nicht zu vernachlässigende Minderheit von Staaten an der Todesstrafe fest, allen voran natürlich die USA, wobei die Strafe mit Ausnahme der USA kaum exekutiert wird. Der Europarat und die OAS haben in jahrzehntelanger Arbeit eine Reihe von internationalen Instrumenten geschaffen, um die Abschaffung der Todesstrafe voranzutreiben und haben dabei auch einige Erfolge erzielt. Die Menschenrechtsgerichtshöfe dieser beiden Organisationen haben ebenfalls eine umfassende Rechtsprechung zu diesem Thema vorzuweisen. Obwohl beide relevanten Konventionen die Todesstrafe als Ausnahme zum Recht auf Leben vorsehen, findet die Ansicht, dass institutionalisierte Hinrichtungen nicht mit dem Recht auf Leben kompatibel sein können und die Todesstrafe daher eine unmenschliche Bestrafung darstellt, immer mehr Anhänger. Aus diesen Gründen analysiert die vorliegende Arbeit die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des europäischen und des interamerikanischen Menschenrechtssystems bezüglich der Todesstrafe und des Rechts auf Leben aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen und der relevanten Rechtsprechung. Des Weiteren wird auf die derzeitige Situation der Todesstrafe in ausgewählten Ländern, vor allem im Hinblick auf die Aktivitäten des Europarates und der OAS, eingegangen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren, die die politische Haltung eines Staates gegenüber der Todesstrafe beeinflussen können, wird ebenfalls behandelt.

Abstract (English)

Thanks to the essential contributions of the Council of Europe, the death penalty is on the verge of total abolition in Europe. Nevertheless, discussion on the topic flares up from time to time. Moreover, capital punishment is still being applied in Belarus and remains on the books in the Russian Federation. In the Americas, not only the United States but also a number of Caribbean and American states still retain the death penalty, although executions are largely abstained from, except in the United States. For decades, the CoE and OAS have been working to create international instruments in order to support abolition, and some promising goals have been achieved. In addition, the human rights courts that form part of these organisations have developed an extensive body of jurisprudence on the matter. Although both relevant Conventions provide for the death penalty as an exception to the right to life, there is growing support for the point of view that intentional state killings cannot be compatible with the right to life and thus that the death penalty is an inhuman punishment. Therefore, the present paper examines the differences and similarities between the European and Inter-American human rights systems, with regard to the death penalty and the right to life in terms of the underlying legal framework and the relevant jurisdiction of the competent institutions. Furthermore, the current situation of capital punishment in selected countries, especially in relation to the activities of the OAS and CoE, is depicted. The interaction between the diverse factors that influence death penalty politics is shown as well.

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