Titelaufnahme

Titel
Der erste Verdacht im Strafverfahren / eingereicht von Julia Michaela Herler
Weitere Titel
The first suspicion in criminal procedure
Verfasser/ VerfasserinHerler, Julia Michaela
Begutachter / BegutachterinSchütz, Hannes
ErschienenGraz, 7. März 2016
UmfangX, 79 Blätter, Blatt XII-XVII : Zusammenfassungen (1 Blatt) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Strafverfahren / Anfangsverdacht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99021 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Der erste Verdacht im Strafverfahren [0.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Grundlegendes Ziel der Diplomarbeit ist es, den in § 1 Abs 3 StPO definierten Begriff des Anfangsverdachts, der die Schwelle zum Beginn des Ermittlungsverfahrens darstellt, vorzustellen. Darüber hinaus soll aber auch auf die weiteren Änderungen eingegangen werden, die durch das Strafprozessrechtsänderungsgesetz 2014 eingetreten sind. Dazu sollen zunächst die Begriffe des Beschuldigten und des Verdächtigen klar voneinander abgegrenzt werden und danach die weiteren Änderungen, die sich auch auf andere am Verfahren beteiligte Personen erstrecken, aufgezeigt werden. In einem weiteren Schritt werden mögliche Auswirkungen der Novelle auf die strafrechtliche Verfolgung von Angehörigen gesetzgebender Körperschaften und das in § 31 MedienG normierte Redaktionsgeheimnis überprüft und hinterfragt. Im Zuge der kritischen Auseinandersetzung stellt ein historischer Rückblick auf die Entwicklung des Beschuldigtenbegriffs und den Beginn des Strafverfahrens den Ausgangspunkt für die zu behandelnde Frage dar, warum der Gesetzgeber mit der am 1.1. 2015 in Kraft getretenen Gesetzesänderung teilweise zu Bestimmungen zurückkehrt, die mit der Strafprozessreform im Jahr 2008 aufgehoben bzw. novelliert wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the concept of the “first suspicion”, which is defined in § 1 Abs 3 Strafprozessordnung as amended by the Strafprozessrechtsänderungsgesetz 2014 that became effective on January 1st, 2015. The new regulations define the criteria when investigatory actions are considered the beginning of a criminal procedure against a certain suspect. The aim of this thesis is to introduce the new rules and show the effects of the law amendment on the preliminary proceedings and the other persons involved in the procedure. In addition to this, the potential impact of the amendment on the criminal prosecution of members of legislative bodies and on the press-secret are checked and analyzed. Furthermore, a historical review is given and it is discussed why the legislator has turned back to provisions that were abolished by the Strafprozessreformgesetz 2008, the big criminal proceeding reform in the year 2008.