Titelaufnahme

Titel
Physische Aktivität, Fitness und körperliches Training in der Prävention und Therapie bei Parkinson / vorgelegt von Carolin Hierzenhofer, BSc
Weitere Titel
Physical activity, fitness and exercise training in prevention and therapy of Parkinson
Verfasser/ VerfasserinHierzenhofer, Carolin
Begutachter / BegutachterinHofmann, Peter
ErschienenGraz, 2016
UmfangV, 101 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98993 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Physische Aktivität, Fitness und körperliches Training in der Prävention und Therapie bei Parkinson [2.48 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Parkinson-Krankheit ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung mit einem chronisch fortschreitenden Verlauf. Es erfolgt eine Degeneration von dopaminergen Nervenzellen in der Substantia nigra, welche zu einer Funktionsstörung der Bewegungsabläufe führt. Die resultierenden motorischen Kardinalsymptome wie Akinese, Tremor, Rigor und die Störung posturaler Reflexe sowie nicht-motorische Symptome, z.B. Depression, Schlafstörungen und kognitive Beeinträchtigungen, sind charakteristisch für diese Krankheit.Neben der medikamentösen Therapie spielen physische Aktivität und körperliches Training einerseits in der Prävention der Krankheit und andererseits in der Therapie von Parkinson-PatientInnen eine bedeutende Rolle. Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass durch physische Aktivität das Risiko an Parkinson zu erkranken reduziert werden kann. Unter anderem ist dafür die erhöhte Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn verantwortlich, welche durch physische Aktivität und körperliches Training verursacht wird.In der Therapie von Parkinson-PatientInnen führen Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeits- und Gleichgewichtstraining zu allgemeinen Verbesserungen, z.B. Lebensqualität und Gleichgewicht, sowie zu einer Abschwächung krankheitsspezifischer Symptome. Allerdings ist es dabei besonders wichtig, individuelle Belastungskomponenten für PatientInnen festzulegen, um optimale Trainingsreize zu erzielen. Im Hinblick darauf werden Ergebnisse von verschiedenen Trainingsinterventionen und deren Belastungskomponenten, insbesondere der Trainingsintensität, aus ausgewählten Einzelstudien zusammengefasst und einander gegenübergestellt. Die in den Studien angegebenen Trainingsintensitäten werden dazu entweder einer Phase der Energiebereitstellung (3-Phasen-Modell) oder einer Methode des Krafttrainings zugeordnet. Die Schlussfolgerungen daraus können als Grundlage für weiterführende Planung und Durchführung der Trainingstherapie herangezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Parkinson's disease is the second-abundant neurodegenerative, chronically progressive ailment. Patients are suffering from a degeneration of dopaminergic nerve cells in the brain's substantia nigra, which causes malfunctions in physical movement actions. The resulting motor cardinal symptoms as akinese, tremor, rigidity and postural disturbances as well as non-motor symptoms e.g. depression, sleep disorders and cognitive impairments are characteristic for this disease.Beside a medical therapy, physical activity and exercise play an important role in disease prevention but also in the therapy of patients. Epidemiologic studies indicate a significantly reduced risk for developing Parkinson's disease when exerting physical activity. This can be accounted for by the enhanced production of the neurotransmitter dopamine in the brain triggered by physical activity and exercise. Strength-, endurance-, mobility- and balance training in the therapy of patients with Parkinson's disease lead to general improvements in e.g. quality of life and balance, and show a relief in disease-specific symptoms. However, the determination of individual load components for patients is inevitable for achieving optimal training results. In view of that, the results of various training interventions and their load components, especially of the intensity, from selected single-studies are summarized and set in contrast to each other. The intensities given in the studies are thus either assigned to one phase of energy-supply (3-phase model) or to one method of strength-training. Conclusions drawn from these insights, therefore pose a basis for further planning and execution of exercise therapy for patients suffering from Parkinson's disease.