Titelaufnahme

Titel
Biodiversität der Großpilze in zwei oberösterreichischen Wäldern : Vergleich von Schiltenberg mit Ansfeldnerberg / Doris Haberbauer
Weitere Titel
Biodiversity of the macromycetes in two forests in Upper Austria : compared of the Schiltenberg with the Ansfeldnerberg
BeteiligteHaberbauer, Doris
ErschienenGraz, 2016
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Linz <Region> / Pilze
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98966 Persistent Identifier (URN)
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Biodiversität der Großpilze in zwei oberösterreichischen Wäldern [25.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Masterarbeit wurde eine qualitative Erfassung der Großpilze von Juni September 2015 im Ansfeldnerberwald und im Schiltenbergwald (Bezirk Linz-Land bzw. Bezirk Linz Stadt) durchgeführt. Dabei werden die beiden Wälder miteinander verglichen, und auch eine Untergliederung nach Monaten durchgeführt. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, in zwei oberösterreichischen Wäldern die Biodiversität der Großpilze eines repräsentativen Teilgebietes vom Früh- bis Spätsommer zu erfassen und zu vergleichen. Diese Datenerhebung ist zudem ein Teil der Erfassung der Verbreitungsdaten der Pilze Österreichs. Die Funde wurden mit Hilfe von Frau Prof. Dr. Irmgard Krisai-Greilhuber, Mykologin am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien, bestimmt. Ein wichtiger Aspekt ist die ökologische Situation und der Zusammenhang zwischen Waldbestand und Pilzen, und ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung einzelner Pilze als Krankheitserreger. Insgesamt waren vom Juni bis September 2015 für beide Wälder 81 Taxa zu verzeichnen, davon 50 für den Schiltenberg. Zwei weitere Arten wurden im Mai gefunden. Mit den Daten von Isabella Kozlica (Kozlica 2015) und den Einträgen in der Datenbank der ÖMG von 1969 bis 1990 sind damit für den Schiltenberg somit 67 Arten bekannt. Für den Ansfeldnerberg wurden vom Juni bis September 2015 insgesamt 53 Arten gefunden, Bemerkenswerte Arten, die im Rahmen der Diplomarbeit gefunden wurden, sind Coprinellus verrucispermus, Coprinopsis narcotica und Hyphoderma transiens. Die meisten der gefundenen Taxa gehörten zu den Basidiomyetes (72 Arten), 5 Arten waren Ascomycetes und 4 SchleimpilzeVon den 76 Großpilzarten waren 66 saprotroph, das sind 86 %, die restlichen 14 % teilen. sich auf Mykorrhizapilze und Parasiten (inklusive Perthotrophe und Schwächeparasiten) aufDiese Kartierung liefert einen Einblick in die Pilzdiversität der beiden Untersuchungsgebiete vom Früh- bis Spätsommer.

Zusammenfassung (Englisch)

In this Master thesis, a qualitative study of the macromycetes was made, from June to September 2015, in the Ansfeldnerberwald and the Schiltenbergwald (District Linz-Land and district Linz Stadt). The two forests were compared and also a division by months was made. The aim of this Master thesis is to compare the biodiversity of the macromycetes in a representative partial area in two forests in Upper Austria, in the period from the early to late summer. This data collection is furthermore a part of the data acquisition of the distribution of the fungi in Austria. The samples were identified with the help of Prof. Dr. Irmgard Krisai-Greilhuber, mycologist at the Department for Botany and Biodiversity research of the University of Vienna.An important aspect is the ecological situation and the context between forest plants andmushrooms, and a further key aspect is the importance of certain fungi as plant pathogens. Alltogether 81 taxa could be found between June and September 2015 in both investigation areas. Two further species were found in May. Together with the data of Kozlica (2015) and the data of the ÖMG between 1969 and 1990, there are now 67 species known for the Schiltenberg. for the Ansfeldnerberg 53 species could be found between June and September 2015. Remarkable species were Coprinellus verrucispermus, Coprinopsis narcotica and Hyphoderma transiens. Most of the taxa were Basidiomycota (72 Species), five were Ascomycota and four myxomycetes.88 of the 76 species were saptrotrophs, that is 86 %, the other 14 % are mycorrhizal fungi andparasites). This field mapping provides an insight into the diversity of the macromycetes in of the two investigated areas in the period from the early to late summer.