Titelaufnahme

Titel
Kriegsfotografie als Propagandamittel im Ersten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der 12. Isonzoschlacht / vorgelegt von: Christoph Hochmüller
Weitere Titel
War photography as an instrument of propaganda in the First World War with special consideration of the 12th Battle of the Isonzo
Verfasser/ VerfasserinHochmüller, Christoph
Begutachter / BegutachterinKonrad, Helmut
ErschienenGraz, 2016
Umfang184 Seiten : Zusammenfassungen (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Weltkrieg <1914-1918> / Propaganda / Fotografie / Schlacht von Karfreit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98946 Persistent Identifier (URN)
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Kriegsfotografie als Propagandamittel im Ersten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der 12. Isonzoschlacht [20.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fotografie als Quelle wurde in der Geschichtswissenschaft lange Zeit vernachlässigt.Heute sind Fotografien aus der Berichterstattung nicht mehr wegzudenken, im Ersten Weltkriege lag der Fokus der Berichte jedoch noch auf schriftlichen Texten in Zeitungen. Dennoch entwickelten sich auch schon in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg illustrierte Zeitungen, die mit Bildern arbeiteten.Dieser Diplomarbeit liegt die These zu Grunde, dass die Kriegsfotografie als Propagandamittel im Ersten Weltkrieg ihr Potenzial noch nicht ausschöpfte. Damit verbunden ist auch die Annahme, dass es keine funktionierenden Strukturen für die Fotopropaganda im Ersten Weltkrieg gab. Des Weiteren befasst sich die Arbeit mit der Frage, wie illustrierte Zeitungen Kriegsfotografie propagandistisch einsetzten.Die Arbeit beleuchtet im ersten, theoretischen Teil Grundlegendes zur Fotografie als Quelle und zur 12. Isonzoschlacht, auf die sich alle untersuchten Fotografien beziehen.Im Analyseteil wurden fünf Ausgaben der Zeitung „Das interessante Blatt“ analysiert um zu sehen, wie Kriegsfotografie im Herbst 1917 als Propagandamittel verwendet wurde. Im Laufe dieser Untersuchung wird gezeigt, dass die These widerlegt werden muss, weil Fotopropaganda schon vor knapp 100 Jahren mit Mitteln arbeitete, die auch heute noch wirkungsvoll sind.

Zusammenfassung (Englisch)

For a long time photography as a historical source was neglected by historians. One of the reasons for that is that photography is quite a new medium. Although written reports in newspapers were the most important source in the First World War, illustrated newspapers had developed a few years earlier. The main issue of the thesis at hand is to investigate the proposition that photography as an instrument of propaganda did not reach its peak of possibilities in the First World War. There also is the assumption that no efficient structures for photographic propaganda existed. In this context I am going to elaborate the assumption that no efficient structures for photographic propaganda existed. Another question going to be answered in my thesis is how illustrated newspapers used war photography propagandistically.The theoretical part of this thesis provides information about photography as a historical source and the 12th Battle of the Isonzo. In the analytical part of the thesis five issues of the newspaper “Das interessante Blatt” have been analysed on how war photography was used as a propaganda instrument in autumn 1917. It is shown that the proposition has to be disproved because propaganda used war photography in a very modern way.

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