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Title
"Wer nicht wächst, der muss nicht sterben" : nachhaltiges Wirtschaften durch bewusstes Umgehen mit Wachstumsgrenzen / eingereicht von Thomas Klamminger
Additional Titles
„Who doesn't growth, havent to die“. Substainable economy by deliberately handling with limits of growth
AuthorKlamminger, Thomas
CensorNeuhold, Leopold
PublishedGraz, März 2016
Description88 Blätter : Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Wirtschaftswachstum / Nachhaltigkeit / Ethik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98931 Persistent Identifier (URN)
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"Wer nicht wächst, der muss nicht sterben" [1.29 mb]
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Abstract (German)

In den weiten Teilen der Politik besteht die Auffassung, so gut wie alle Probleme durch Wachstum lösen zu können. Selten sind sich Politiker so einig wie bei diesem Thema: Wirtschaftswachstum sei eine systemimmanente Größe, ohne die nichts funktioniere. Das Phänomen „Wachstum“ wurde in dieser Masterarbeit sowohl auf der Ebene der Individuen (Mikro) und Unternehmen (Meso) als auch auf gesamtwirtschaftlicher Ebene (Makro) betrachtet. Neben der Charakterisierung von quantitativem und qualitativem Wachstum umfasste die Arbeit auch die Problematisierung ökologischer, sozialer und ökonomischer Grenzen von Wirtschaftswachstum. Zudem wurden folgende drei Argumente, die von Politikern, Gewerkschaftern und Wirtschaftswissenschaftern zur Rechtfertigung von Wirtschaftswachstum verwendet werden, kritisch beleuchtet und entmythologisiert: Wachstum schaffe mehr Wohlstand, Wachstum erhöht die Beschäftigungsrate, Wachstum verringert soziale Ungleichheit. Was in der wachstumskritischen Literatur weitgehend fehlt, ist die Bezugnahme auf die unternehmerische Praxis. Aus diesem Grund wurde der Fokus der Arbeit besonders auf die Unternehmensebene gelegt. Es wurde ein ganzheitliches Verständnis von Unternehmenswachstum erarbeitet, das die Komponenten eines qualitativen und quantitativen Wachstums beinhaltet. Es zeigte sich, dass für die ideale Unternehmensgröße aus ethischer Sicht neben den wirtschaftlichen Aspekten auch sogenannte Größennachteile mitberücksichtigt werden müssen. Durch einen exemplarischen Blick auf die steirischen Unternehmen „KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH“ und „Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH“ wurde im empirischen Teil der Arbeit analysiert, wie Unternehmen in der Praxis mit Wachstum bzw. Wachstumsgrenzen umgehen.

Abstract (English)

Most of politicans think that nearly all problems can be solved with economic growth. In this master thesis the phenomenon „economic growth“ is critically examined at micro, meso and macro level. After a characterization of quantitative and qualitative growth, this paper includes a problematization of ecological, social and economic limits of economic growth. There are three main arguments which are used by politicians, trade unions and economists to justify economic growth: Growth creates more prosperity, growth increases employment rate, growth reduces inequality. These arguments were reviewed critically. In the critical analysis of growth the reference to companies is lacking largely. For this reason, this paper is particularly focused on growth at the company level. A holistic comprahension of company growth has been worked out. It includes the components of qualitative and quantitative growth. From an ethical perspecitve it turned out that for the ideal growth of companies diseconomies must also be considered. The qualitative analyse of the styrian companies „KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH“ and „Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH“ exemplary showed how companies can deal with limits of growth.