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Title
§ 83 EheG - die Quote im nachehelichen Aufteilungsverfahren im Lichte der Rechtsprechung / vorgelegt von Alina Raffaela Liebentritt
Additional Titles
§ 83 EheG - The division of assets in divorce in jurisdiction
Paragraph 83 EheG - die Quote im nachehelichen Aufteilungsverfahren im Lichte der Rechtsprechung
AuthorLiebentritt, Alina Raffaela
CensorFerrari, Susanne
PublishedGraz, 2016
DescriptionVIII, 82 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abstract in Deutsch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Ehescheidung / Vermögen / Verteilung / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98497 Persistent Identifier (URN)
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§ 83 EheG - die Quote im nachehelichen Aufteilungsverfahren im Lichte der Rechtsprechung [0.78 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Quote im nachehelichen Aufteilungsverfahren. Die Ehe ist ein rechtliches und soziales Konstrukt welches nicht nur während ihrer Aufrechterhaltung Wirkung entfaltet sondern auch nach ihrer Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung. Es wird der Frage nachgegangen, wie und unter welchen Umständen sich die Quote im Laufe der Jahre verändert hat. Mit dem § 83 EheG hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, die die Billigkeit einer Entscheidung garantieren soll. Der OGH versteht alle Sach-, Arbeits- und Kapitalleistungen der Ehegatten, die sie während aufrechter Ehe erbracht haben als relevante Leistungen, somit fließen diese in die Berechnung der Aufteilungsverhältnisse mit ein. Sie sind das Fundament der Aufteilungsbemessung. Bei der Festlegung der Quote ist auf Umfang und Gewicht der jeweiligen Beitragsleistungen abzustellen. Nicht nur unmittelbare Leistungen werden berücksichtigt sondern auch mittelbare haben Einfluss auf das Verhältnis der Aufteilung. In den meisten Fällen bevorzugen die Gerichte eine 50:50 Aufteilungsquote und versuchen damit einen erhöhten Verfahrensaufwand zu vermeiden. Ausgehend von unterschiedlichen gerichtlichen Entscheidungen wird dargelegt unter welchen Gesichtspunkten die Gerichte von der Hälfteteilung abweichen. Es werden die einzelnen Kriterien, die zur Festlegung der Quote entscheidend sind dargestellt und näher beleuchtet. In diesem Zusammenhang gibt es auch einen Einblick inwieweit das Scheidungsverschulden Auswirkungen hat.

Abstract (English)

This thesis is dealing with the splitting rate in the post-marital property division proceeding. The matrimony is a judicial and social construct which does not only have an effect while it is in force but also after its divorce, abolition or invalidation. The question how and under which circumstances this rate has changed throughout the past years is investigated. With section 83 of the Austrian Marriage Act (EheG), the legislator has provided the possibility to guarantee the equity of a decision. The Austrian Supreme Court considers all individual contributions like benefits in kind, work output and lump-sum benefits which were contributed during the marriage as relevant for the splitting rate. Therefore they are taken into consideration when it comes to the setting of the splitting rate. More importantly, these benefits and outputs are the fundament of the setting of matrimonial property. For setting the splitting rate, the extent and emphasis of the individual contribution must be taken into account. Not only the immediate contributions are considered as relevant but also collateral ones have an impact on the splitting rate. In most cases, the courts prefer a 50:50 split in order to prevent unnecessary procedures. Based on different court decisions it is shown under which aspects the courts deviate from the 50:50 split. The criteria that are important for the determination of the splitting rate will be outlined. Moreover, the degree to which the ground of fault of the divorce has an impact on the splitting rate is shown.

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