Titelaufnahme

Titel
Stakeholder management / Bakk. rer. soc. oec. Almira Mehulic
Weitere Titel
Stakeholder Management
Verfasser/ VerfasserinMehulic, Almira
Begutachter / BegutachterinGutschelhofer, Alfred
ErschienenGraz, 2016
Umfang86 Blätter : 2 Blatt Zusammenfassung ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Stakeholder / Unternehmen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98400 Persistent Identifier (URN)
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Stakeholder management [1.62 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Stakeholder eines Unternehmens sind alle Personen oder Personengruppen, die von den Unternehmenstätigkeiten gegenwärtig oder künftig, direkt oder indirekt betroffen sind. Die Kernaufgabe des Stakeholder Management ist die Bedürfnisse der Stakeholder zu identifizieren und zu berücksichtigen. Als einflussreichte Stakeholder-Gruppe wurden die KonsumentInnen erklärt, die nicht nur nach Befriedigung der Grundbedürfnisse streben, sondern nach der KonsumentInnenerfahrungen und Möglichkeiten der Selbstverwirklichung suchen. Aufgrund der technologischen Entwicklungen ist es zu einer unaufhaltsamen Machtverschiebung von ProduzentInnen zu KonsumentInnnen gekommen. Soziale Plattformen wurden mit Macht der BürgerInnen gleichgestellt. Die positiven und negativen Konsumerfahrungen stellen die grundlegende Motivation für die Informationsweitergabe dar, wobei die negativen Erfahrungen stärkeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen der nachfolgenden KonsumentInnen haben. Die Unternehmen versuchen negative Mundpropaganda durch effizientes und serviceorientiertes Beschwerdemanagement zu reduzieren, um dadurch potenziellen Krisen zu vermeiden. Ein wichtiger Begriff in diesem Zusammenhang ist Shitstorm, der durch „Rant“ ausgelöst wird, bzw. es handelt sich um einen Diskussionsverlauf zwischen UserInnen im Netz, wobei konstruktive Kommentare von negativen und unsachlichen Beiträgen überlagert werden. Ein Shitstorm kann enormen Schaden „Vor-monetärer“ und „Monetärer“ Natur verursachen. Um den guten Ruf des Unternehmens zu retten und die Imageverluste zu vermeiden, empfehlenswert ist es Frühwarnsysteme bzw. Social Media Monitoring Tools einzusetzen, wobei zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen gewählt werden kann. Diese Maßnahmen der Onlinekrisenkommunikation bieten den Unternehmen die Möglichkeit, die Inhalte im Internet zu beobachten und zu bewerten, Krisenpotentiale aufzuspüren oder zu wissen, was über sie online berichtet oder diskutiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The stakeholders of a company are all people or groups of people who are presently or in the future, directly or indirectly affected by the business activity. The core task of the stakeholders management is to identify and consider the needs of the stakeholders. The consumers are the most influential stakeholder-group. Consumers do not only strive for the satisfaction of basic needs, but also search for consumer experience and opportunities for self-realization. Due to technological development has the power transfer from producers to consumers occurred. Social platforms equated to the power of people. The positive and negative experience of the consumers represent the fundamental motivation for the distribution of information, in which the negative experience has a more profound effect on the purchase decision of the subsequent consumer. In order to avoid potential crises, companies try to reduce negative Word-of-Mouth by using an efficient and service-oriented complaint management. In connection to that, an important term is shitstorm, which is triggered by “rant”. In other words, it is a discussion process among users on the web, where constructive comments are being superimposed by negative and unobjective comments. A shitstorm can cause enormous damage of both “pre-monetary” and “monetary” nature. To save the good reputation of the company, and to avoid its loss of image, it is suggestible to employ early warning systems and social media monitoring tools, respectively. It is possible to choose between free and chargeable ones. These types of measurements of online crisis communication offer companies the possibility to observe and rate the content on the Internet, track down crisis potential, or to learn what is being reported or discussed about the company online.

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