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Title
Die Investitionsbank der Europäischen Union : eine rechtshistorische Darstellung / vorgelegt von Mag.a Nora Pokorn
Additional Titles
The European Investment Bank : from a legal history point of view
AuthorPokorn, Nora
CensorZiegerhofer, Anita
PublishedGraz, 25.4.2016
Description63 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Karte, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Europäische Investitionsbank / Recht / Geschichte
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98346 Persistent Identifier (URN)
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Die Investitionsbank der Europäischen Union [1.82 mb]
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Abstract (German)

In dieser Arbeit wird die Europäische Investitionsbank (EIB) einer rechtshistorischen Darstellung unterzogen. Zu diesem Zweck wird ihre Entstehungsgeschichte von der ersten Rechtgrundlage, ihrer damaligen Aufgabe und ihres Aktionsradius von der Gründung durch den EWG-Vertrag 1957 und ihre Weiterentwicklung bis heute behandelt. Sie bekam neue Anteilseigner, neue Rechtsgrundlagen, weitere Aufgaben und einen geänderten Aktionsradius. Das ursprüngliche Ziel der EIB hat sich im Laufe der Jahre hingegen nicht geändert, wurde aber durch weitere Ziele ergänzt. Wurden zu Beginn ihrer Gründung nur Finanzierungen innerhalb der Mitgliedstaaten realisiert, ist es seit 1962 auch Aufgabe der EIB, Finanzierungen ausgewählter Projekte in Drittstaaten zu verwirklichen und seit 1993 vergibt sie auch Darlehen an diese. Zur Gründungszeit hatte die EIB sechs Anteilseigner. Seit der Errichtung der Europäischen Union (EU) im Jahr 1993, ist die EIB deren Einrichtung und vertritt ihre Interessen. Heute sind 28 Mitgliedstaaten in der EU und somit Anteilseigner der EIB. Ursprünglich war sie auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten tätig, um den regionalen Ausgleich durch Darlehen zu fördern. Heute ist die EIB weltweit tätig, vergibt weiterhin Darlehen aber auch Garantien, Mikrofinanzierungen, ermöglicht Kapitalbeteiligungen und leistet technische Beratung. Unverändert ist, dass die EIB keine Bank im herkömmlichen Sinn ist, keine Organstellung hat, hingegen aber seit ihrer Gründung Rechtspersönlichkeit besitzt. Die EIB lukriert ihre finanziellen Mittel an den internationalen Kapitalmärkten, indem sie Anleihen begibt. Auf diese Weise wurde die EIB im Laufe ihres Bestehens zum der Höhe nach größten multilateralen Anleiheemittent und Darlehensgeber weltweit.

Abstract (English)

In this thesis, the European Investment Bank (EIB) is subject to law-historical analysis. To this end, its historical development, starting from the first legal foundation, its former function as well as its radius of action for the Foundation of the EEC Treaty in 1957 and its further development to its current status, is examined. Up to now, new shareholders, new legal bases, other objects and a revised range have been introduced. The original goal of the EIB has not changed, however, over the years, it has been supplemented by other objects. In the beginning, only financing operations within the Member States were realized. From 1962 onwards, it grants loans to third countries for selected projects. Since 1993, it assigns loans to the third countries themselves. Initially, the EIB had six shareholders. Since the establishment of the European Union (EU) in 1993, the EIB is its means and represents its interests. Today, all 28 Member States of the EU are the shareholders of EIB. Originally, it was promoting regional balance between the Member States by granting loans. Today, the EIB operates worldwide, still provides loans as well as guarantees and micro lending, allows capital investments and procures technical advice. The EIB is still not a bank in a classical meaning; it is no body in itself. Nevertheless, it has been a legal entity since its foundation.The EIB generates its financial resources on the international capital markets by issuing bonds. By doing so, the EIB has grown to the largest multilateral borrower and lender worldwide.

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