Titelaufnahme

Titel
Ansatzpunkte für Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft / Mag. Daniela Anna Pechtigam
Weitere Titel
Starting points for companies in a degrowth society
Verfasser/ VerfasserinPechtigam, Daniela Anna
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
ErschienenGraz, Februar 2016
UmfangII, 77 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Postwachstumsökonomie / Unternehmen / Postwachstumsökonomie / Unternehmen / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98189 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ansatzpunkte für Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft [1.08 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine wachsende europäische Bewegung von AkteurInnen und WissenschafterInnen beschäftigt sich mit Themen rund um das Schlagwort Postwachstum oder degrowth. Der Akteur Unternehmen bzw. die betriebswirtschaftliche Dimension wurden allerdings in der bisherigen Postwachstums-Diskussion unterbeleuchtet und eine Forschungslücke wurde in diesem Bereich festgestellt. Ziel dieser Arbeit ist es daher, Unternehmen in das Blickfeld zu rücken und sie so in die Postwachstums-Diskussion miteinzubeziehen. Folgende Fragestellung soll beantwortet werden: Welche theoretischen Ansatzpunkte findet man in der Postwachstums-Diskussion für Unternehmen? Welche Aspekte werden von unterschiedlichen AutorInnen in der Managementliteratur aufgegriffen und welche Implikationen ergeben sich daraus? Dazu wird am Beginn die Postwachstumstheorie vorgestellt, das Einführungskapitel zeigt die Begriffsentwicklung und mögliche Definitionen, beschreibt allgemeine Grundsätze und die Institutionalisierung. In den folgenden Kapiteln wird die unternehmerische Dimension genauer beleuchtet. Die analysierte Literatur befasst sich vor allem mit den Rollen von Unternehmen, zeigt dass Unternehmen Teil einer sozial-ökologischen Transformation sind und stellt veränderte Unternehmensstrategien und Geschäftsmodelle vor. Es lässt sich ableiten, dass das Wissen für ein zukünftiges Management von wachstumsneutralen Unternehmen erweitert und in die Literatur aufgenommen werden muss. Nur so können alternative Wachstums- und Entwicklungsvorstellungen verbreitet und eine höhere Akzeptanz erreicht werden. Des Weiteren muss zukünftige Management-Literatur die Risiken von zu starkem Unternehmenswachstum sowie Wachstumszwängen aufzeigen und qualitative Zielformulierungen lehren. Abschließend impliziert dies, dass Unternehmen, die aus unterschiedlichen Motiven Wachstum nicht anstreben, deutlicher abgebildet und vom Vorurteil der Underperfomer gelöst werden müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

A growing movement of European activists and scientists are engaged in the theme surrounding the buzzword Postwachstum or degrowth. Companies and their operational strategies, were basically disregarded in the actual degrowth discussion and a research gap in this area was detected. The aim of this thesis is therefore to bring these companies to the forefront, so that they can be included in this discussion. The following questions should be answered: Which theoretical starting points are present in the degrowth discussion for companies? Which aspects can be found in the management literature from different authors and what implications will they have? For this purpose, I begin by presenting the degrowth theory, the next chapter shows term trends and possible definitions, describes general principles and institutionalization. The following chapters focus more on the managerial dimension. The analyzed literature addresses the possible roles of companies, shows that companies are a part of a social-ecological transformation and presents modified strategies and business models. It can be deduced, that knowledge for a future management of growth-neutral companies must be extended and included in the literature. Only in this way, will alternative growth and development concepts be spread and thus reach a higher acceptance. In addition, future management literature should present the risks of excessive company growth as well as growth constraints and should teach qualitative targets. In closing, this implies that companies, which dont follow a growth strategy, have to be represented more openly and detach themselves from possible prejudice as an underperformer.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 81 mal heruntergeladen.