Titelaufnahme

Titel
Der moderierende Einfluss von Mitgefühl auf die Effekte von mentaler Aktivierung einer sozialen Unterstützung und aktiver sozialer Unterstützung im Hinblick auf die kardiovaskuläre Reaktivität / Katrin Pichler
Weitere Titel
The moderating influence of compassion on the effects of mental activation of social support and active social support concerning cardiovascular reactivity
Verfasser/ VerfasserinPichler, Katrin
Begutachter / BegutachterinGramer, Margit
ErschienenGraz, 2016
Umfang167, 21 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Soziale Unterstützung / Mitgefühl / Blutdruck
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-98149 Persistent Identifier (URN)
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Der moderierende Einfluss von Mitgefühl auf die Effekte von mentaler Aktivierung einer sozialen Unterstützung und aktiver sozialer Unterstützung im Hinblick auf die kardiovaskuläre Reaktivität [2.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Einflüssen von aktiver sozialer Unterstützung und mentaler Aktivierung einer sozialen Unterstützung auf die kardiovaskuläre Reaktivität, die Befindlichkeit, die kognitive Bewertung und die Ruminationstendenzen bei hoch und niedrig mitfühlenden Personen. Angenommen wurde, dass soziale Unterstützung als Stresspuffer fungiert und dadurch mit anpassungsfähigeren Stressprofilen im Hinblick auf die kardiovaskuläre Reaktivität, die Befindlichkeit, die Aufgabenbewertung und die Rumination einhergeht. Vor allem hoch mitfühlende Personen sollten mehr von sozialer Unterstützung profitieren verglichen mit niedrig mitfühlenden, da diese für sich eine bessere soziale Umwelt schaffen. Getestet wurden 60 normotone Frauen, wovon die Hälfte hoch und die andere Hälfte niedrig mitfühlend war. 20 Frauen erhielten aktive soziale Unterstützung, 20 mentale Aktivierung und 20 keine soziale Unterstützung. Hinsichtlich der kardiovaskulären Parameter und der Befindlichkeit konnten keine der erwarteten Effekte bestätigt werden. Für die kognitive Bewertung zeigte sich, dass aktive soziale Unterstützung bei hoch mitfühlenden Personen dazu führt, dass sie ihre Fähigkeiten die Aufgabe zu bewältigen als besser und die Aufgabe selbst als weniger bedrohlich einschätzten als keine soziale Unterstützung. Auch führt soziale Unterstützung dazu, dass die Aufgabe als weniger schwierig wahrgenommen wird, verglichen mit keiner sozialen Unterstützung. Hoch mitfühlende Frauen, welche aktive soziale Unterstützung erhielten, wiesen eine geringere negative Rumination auf als jene Frauen, die ihre beste Freundin mental aktivierten. Zusätzliche Befunde deuten daraufhin, dass mitfühlende Frauen soziale Unterstützung als effektiver wahrnehmen und grundsätzlich mehr Unterstützung im Alltag erfahren.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study deals with the influences of active social support and mental activation of social support on cardiovascular reactivity, emotional states, cognitive appraisal and post-task rumination in high and low compassionate individuals. It was assumed, that social support functions as stressbuffer and results in a more adaptive stressprofile concerning the cardiovascular reactivity, the mental states, the cognitive appraisal and the post-task rumination. Highly compassionate individuals should profit more by social support, than individuals whose compassion is lower, because those people are constructing a better social environment for themselves. A total of 60 normotensive women were tested, half of them with high compassion, and the other half with low compassion. Twenty of them received active social support, another 20 received mental activation and the last 20 women received no social support at all. None of the expected effects postulated for cardiovascular parameters and emotional states could be confirmed. Concerning cognitive appraisals, the study indicates, that social support resulted in perceiving the task as less threatening and their own abilities as better in individuals who received active social support compared to those who did not receive social support. Social support also resulted in experiencing tasks as easier compared to no support. Highly compassionate women, who received active social support, showed a lower degree of negative rumination, than those women, who mentally activated their best friends. Additional results indicate, that highly compassionate women experience social support as more effective, and generally receive more support in their everyday life.

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