Titelaufnahme

Titel
Die Effektivität auditiven und morphematischen Trainings bei Legasthenie / Christoph Ajd
Verfasser/ VerfasserinAjd, Christoph
Begutachter / BegutachterinSeither-Preisler, Annemarie
Erschienen2011
Umfang118 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Legasthenie / Therapie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97952 Persistent Identifier (URN)
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Die Effektivität auditiven und morphematischen Trainings bei Legasthenie [1.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben gewinnen im modernen Alltag immer mehr an Bedeutung. Nicht nur, dass die Kommunikation über E-mail oder Handy zunimmt, auch die Möglichkeiten, verschiedenste Ausbildungen anzustreben - sei es die Berufsmatura oder diverse Lehrgänge - werden zunehmend größer. Personen, welche im Lesen und Rechtschreiben eingeschränkt sind, bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl an Chancen versagt (Suchodoletz, 2006). Nach Schätzungen von wissenschaftlichen Kriterien, wie etwa dem ICD-10, leiden bis zu 4 Prozent deutschsprachiger Kinder an Störungen im Lesen und Rechtschreiben (Esser 1991; zit. nach Klicpera, Schabmann & Gasteiger-Klicpera, 2010). Die Wichtigkeit von geeigneten therapeutischen Maßnahmen, welche die Leistungen der Kinder entschieden verbessern, stehen hier außer Frage. Das große Angebot an unterschiedlichen therapeutischen Verfahren (vgl. Klicpera et al., 2010) stellt die Eltern der Betroffenen vor eine schwierige Entscheidung. An diesem Punkt setzt die vorliegende Studie an und liefert einen Vergleich eines auf Morphembasis beruhenden Trainings mit einem Training, welches sowohl basale auditive Bereiche als auch das visuelle Buchstabieren schult. Es wurden 36 Kinder hinsichtlich ihrer Lese- und Rechtschreibleistungen getestet, wobei zwei Drittel der Kinder anschließend gleichmäßig auf die beiden Trainingsprogramme Morpheus und Brain-Boy-Orthofix aufgeteilt wurden. Nach Abschluss einer fünfwöchigen Trainingsphase wurden die Leistungen der beiden Trainingsgruppen mit denen einer nicht-trainierten Kontrollgruppe verglichen. Dabei konnten jene Kinder, welche das Morpheus-Training erhalten hatten, sowohl ihre Leseleistungen als auch ihre morphematischen Fertigkeiten signifikant verbessern. Mit dem Brain-Boy-Orthofix-Training kam es hingegen zu einer nachweislichen Verbesserung basaler auditiver Primärfunktionen.

Zusammenfassung (Englisch)

Difficulties concerning reading and spelling are becoming more and more crucial in everyday life. Its not just that mobile communication and the use of e-mail increases, but also the opportunity to aspire a variety of educational facilities, for example courses for certain occupations. At this point people with dyslexia experience restrictions in social and professional areas and with high probability fail in embracing chances to create a secured future (Suchodoletz, 2006). A view at the scientific criteria of dyslexia, for example the International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD 10), reveals a prevalence rate for German speaking children of 4 % (Esser 1991; zit. nach Klicpera, Schabmann & Gasteiger-Klicpera, 2010). Thus, there is great importance of getting an ideally suited training to increase constrained abilities in reading and spelling. The present study contrasts two different training programs, one specified for morphematic abilities (Morpheus) and the other for increasing functions in basal auditory areas in combination with a visual spelling training (Brain-Boy-Orthofix). 36 children were assessed for reading and spelling and assigned equally to the two training conditions and a control group, which did not get a special training. After a five weeks training period, all children were compared concerning their abilities to read and write. Results showed increased reading and morphematic abilities of children, who had been trained with Morpheus, whereas Brain-Boy-Orthofix improved basal auditory functions.

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