Titelaufnahme

Titel
Kapitalerhöhung zu Sanierungszwecken in verschiedenen Sanierungskonstellationen / eingereicht von Harald Schlager
Weitere Titel
Capital injection for rehabilitation purposes in different reorganisational constellations
Verfasser/ VerfasserinSchlager, Harald Johannes
Begutachter / BegutachterinZollner, Johannes
ErschienenGraz, Februar 2015
UmfangXVI, 56 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Kapitalgesellschaft / Kapitalerhöhung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97931 Persistent Identifier (URN)
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Kapitalerhöhung zu Sanierungszwecken in verschiedenen Sanierungskonstellationen [1.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit den Risiken einer Kapitalerhöhung von Konkurs bedrohten bzw. konkursreifen Gesellschaften. Der Blickwinkel richtet sich auf den sanierungswilligen Inferenten. Jede Kapitalerhöhung beruht auf einem Beschluss der Gesellschafter. Der Gesetzgeber sieht für das Wirksamwerden einer Kapitalerhöhung ein formalistisch langwieriges Verfahren vor. Herausnehmend der Aktiengesellschaft beispielsweise, sieht die Bestimmung des § 107 AktG vor, dass die beschlussfassende Hauptversammlung frühestens am 21. Tag nach der Einberufung abgehalten werden darf. Diese Bestimmung allein stellt für ein krisenbetroffenes Unternehmen schon eine Sanierungsbremse dar.Die Erhöhung des Grundkapitales kann über eine Bar- bzw. Sachkapitalerhöhung erfolgen. Für den Inferenten ergeben sich einige Fallstricke aus der Notwendigkeit, die Einlageleistung zur freien Verfügbarkeit an den Vorstand zu leisten. Für den Einleger besteht die Gefahr der Doppelleistung, wenn es an dieser Voraussetzung fehlt.Der Vorstand steht in Krisensituationen unter einem enormen zeitlichen Druck. Er ist dazu angehalten, schnellstmöglich wohlüberlegte Maßnahmen zu ergreifen. Die sanierungswilligen Inferenten und die Gesellschaft werden daher oftmals versucht sein, den vom Gesetzgeber vorgesehenen langwierigen Prozess der Kapitalerhöhung abzukürzen. Aufgrund der teilweise noch nicht beantworteten Problemstellungen des OGH, ist im Anlassfall Vorsicht geboten.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper at hand aims for investigating the risks entailed by capital increase in companies facing insolvency from the perspective of the investor. Every increase of capital is based on the company members decision. Formalistically, the procedure of an increase of capital coming into force is to be expected to be a long one. The provision of § 107 AktG in corporations, for example, conditions that the decision-making general meeting may be held after the convening on the 21st day at the earliest. This provision alone means a stop in the process of restructuring in companies facing a financial crisis. The increase in nominal share capital may be through a cash or non-cash capital. The need to make the capital contribution freely available for the executive board might be considered a pitfall for investors. More specifically, for the depositors the risk of double power is considerable if it lacks this requirement.When facing a crisis, the executive board is under considerable time pressure owing to the fact that the responsible people are expected to get active as soon as possible and yet make well thought through decisions. The investors willing to refloat as well as the association are thus likely to be tempted to shorten the lengthy process of increasing capital as foreseen by law. Due to the fact that problems have partially not been answered by the OGH yet, it is necessary to be cautious in case.

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