Titelaufnahme

Titel
Die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 in Innsbruck im Vergleich : Österreich als Wintersportnation zwischen den beiden geopolitischen Blöcken im "Kalten Krieg" / vorgelegt von Hannes Schober
Weitere Titel
Comparison of the Winter Olympics 1964 and 1976 in Innsbruck : Austria as a wintersports nation between the two superpowers in the Cold War Era
Verfasser/ VerfasserinSchober, Hannes
Begutachter / BegutachterinStaudinger, Eduard
ErschienenGraz, 2016
Umfang133 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Olympische Spiele / Geopolitik / Geschichte 1964-1976
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97888 Persistent Identifier (URN)
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Die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 in Innsbruck im Vergleich [1.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Olympischen Winterspiele in Österreich stellten für die gesamte Republik eine große Möglichkeit dar, sich der Welt nach den Jahren vor 1945 neu zu präsentieren. Die Arbeit geht auf die großen Anstrengungen ein, die dafür gesetzt wurden, Olympische Spiele austragen zu können. Österreich als selbst ernannte Wintersportnation konnte sich dadurch sehr deutlich von der Zeit vor 1945 abgrenzen. Die Winterspiele von 1964 bildeten den öffentlichkeitswirksamsten Schritt der Wiederherstellung der Republik Österreich und dem Wiedereintritt in die Kulturvölker der Erde. Die Winterspiele von 1976 können nur dann richtig verstanden werden, wenn man die Kreisky'sche Politik mit in die Betrachtung einfließen lässt.Deswegen müssen beide Winterspiele auch als politisch höchst relevant beurteilt werden. 1964 galt es nicht nur international wieder aufzuzeigen, auch die eigene Bevölkerung sollte sich mehr mit dem neuen österreichischen Staatswesen anfreunden. 1976 war man bereits die skiverrückte Nation, welche nach Wintersporterfolgen gierte und Wintersportgroßveranstaltungen begrüßte. Auch außenpolitisch waren diese Spiele für Österreich von Erfolg gekrönt. Ganz im Sinne der Kreisky'schen Politik konnte Österreich international als ein Land der Stabilität gesehen werden. Die Olympischen Winterspiele boten ideale Möglichkeiten um das neue Staatswesen und seine Neutralitätspolitik international zu präsentieren, wie auch die eigene Bevölkerung mit dem neuen Staat zu identifizieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The Winter Olympics in Austria were a great opportunity to present the second republic contrary to the time before 1945. The thesis looks at the ambitious efforts that were made in order to host Olympic Winter Games.Austria as a self-proclaimed wintersports nation was therefore able to distance itself from their very own history before 1945. The Winter Olympics 1964 meant a publicly successful step towards the restoration of the republic of Austria and the re-entrance into the circle of cultural nations.The Winter Olympics 1976 can only be understood properly when Kreiky's politics are taken into consideration.Hence, both Winter Olympics need to be seen as highly political relevant. For 1964 it was not only relevant for the Austrian nation to present itself internationally, but more importantly that the Austrians reconcile with the idea of the independent and neutral Austria after 1945.In 1976 Austria was already mad about alpine skiing and eager to win and to host big scale wintersports events. Those Winter Olympics were also prestigious for the Austrian foreign policy. According to Kreisky's politics aiming at stability, Austria was internationally regarded as a solid country.Both Winter Olympics offered ideal opportunities to present the new statehood and the 'austrian way' of neutrality, but also to give the Austrian population the chance to identify with the new statehood.

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