Titelaufnahme

Titel
Von der cura furiosi und cura prodigi bis zur Sachwalterschaft des geltenden Rechts : eine rechtshistorisch / rechtsvergleichende Darstellung / vorgelegt von Andrea Schrittwieser
Weitere Titel
Of the cura furiosi and cura prodigi to curatorship of current law : quite a historical /comparative legal representation
Verfasser/ VerfasserinSchrittwieser, Andrea
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
ErschienenGraz, Mai 2016
UmfangVI, 89 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Sachwalterschaft
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97742 Persistent Identifier (URN)
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Von der cura furiosi und cura prodigi bis zur Sachwalterschaft des geltenden Rechts [1.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit befasst sich mit einem in seiner Wichtigkeit und Brisanz stetig steigendem Thema; mit der Sachwalterschaft bzw. der cura. Im Wandel der Zeit, entwickelte sich die cura von einer reinen Familienangelegenheit hin zur Staatssache, währenddessen sie sich heute wieder am Weg zurück zur reinen Familienangelegenheit befindet. Seinen Anfang nimmt diese Arbeit bei den vormundschaftsrechtlichen Regelungen bezüglich erwachsener Geisteskranker und Verschwender im römischen Recht. Im zweiten Teil werden unter anderem neben einigen österreichischen und deutschen Landrechten bzw. Landes- und Polizeiordnungen des 16. und 17. Jahrhunderts, die Gerhabschaftsordnung von 1669, der Codex Theresianus samt seinen Umarbeitungen, der Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis von 1756, das Allgemeine Landrecht der Preußischen Staaten von 1794, der Code civil von 1809, das ABGB von 1811 und das BGB von 1900 hinsichtlich deren pflegschaftsrechtlichen Bestimmungen genauer durchleuchtet. Die Regelungen der österreichischen Entmündigungsordnung von 1916 bis hin zum Sachwalterrechts-Änderungsgesetz von 2006 und die einschlägigen Bestimmungen im deutschen, schweizerischen und französischen Recht werden schließlich im dritten Teil dieser Diplomarbeit umfassend thematisiert. Im vierten und letzten Kapitel wird ein Ausblick in die Zukunft bezüglich geplanter Änderungen im österreichischen Sachwalterrecht beziehungsweise im deutschen Betreuungsrecht gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with a subject, which increases in its importance and explosiveness steadily; with the guardianship, respectively the cura. In the change of time, the cura has developed from a pure family affair to a state matter, and today it`s on the way back to a pure family affair. The thesis does its beginning in Roman law, at the guardianship rules for adult mentally ill persons and for spendthrift. In the second chapter some Austrian and German land rights and land- and police orders of the 16th and 17th century, the “Gerhabschaftsordnung” of 1669, the Codex Theresianus and its revisions, the Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis of 1756, the General Land law of the Prussian States of 1794, the French Code civil of 1809, the Austrian General Civil code of 1811 and the German Civil code of 1900 will be discussed, with the focus on their guardianship regulations. The rules of the Austrian incapacitation order of 1916 up to the “Guardian Law Amendment Act of 2006” and the relevant rules in the German, Swiss and French law are the theme of the third part of this thesis. In the fourth and final chapter is taken an outlook to the future to planned changes in the Austrian guardianship law and the German care law.

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