Titelaufnahme

Titel
Die Poesie des Tötens : zur Repräsentation der Mensch-Tier-Beziehung im Jagdmuseum Stainz / vorgelegt von Jakob Seidl, BA
Weitere Titel
Poetics of killing : concerning the representation of human-animal relations in the hunting museum
Verfasser/ VerfasserinSeidl, Jakob
Begutachter / BegutachterinRolshoven, Johanna
ErschienenGraz, 2016
Umfang108 Blatt : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jagdmuseum / Kulturanalyse
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97691 Persistent Identifier (URN)
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Die Poesie des Tötens [1.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit „Die Poesie des Tötens. Zur Repräsentation der Mensch-Tier-Beziehung im Jagdmuseum“ will die Idee einer semiotischen Kulturanalyse, wie sie in der Museumsanalyse bereits etabliert ist, auf die Beziehung zwischen Menschen und anderen Tieren ausweiten. Über diesen Ansatz sollen tierliche Repräsentationen im Jagdmuseum auf ihre Gemachtheit hin untersucht werden. Die Arbeit fragt nach den Produktionsbedingungen der Repräsentationen der Mensch-Tierbeziehung und den Wissen/Macht-Konstellationen, die den Repräsentationen zugrunde liegen, die aber auch durch sie reproduziert werden. Um die Methoden der Museumsanalyse für diese Fragestellungen zu erproben, wurde das Jagdmuseum in Stainz als Untersuchungsfeld gewählt. In der Arbeit wird gezeigt, wie die Grenzen zwischen Jagdkultur und Jagdmuseum verschwimmen, wie mit der Autorität des Museums Konstrukte der Jagdkultur als „natürlich“ erzählt werden und wie in diesen Erzählungen die Beziehungen zwischen dem Menschen und verschiedenen anderen Tieren repräsentiert werden. Unter Bezugnahme auf etablierte Forschungsfelder der Human-Animal Studies werden die Ergebnisse der Mikrostudie im Jagdmuseum in einen größeren soziokulturellen Kontext eingebettet.

Zusammenfassung (Englisch)

The Masterthesis „Poetics of Killing. Concerning the Representation of Human-Animal Relations in the Hunting Museum“ chooses the aproach of a semiotic cultural analysis, as established in New Museology, and wants to use it for the examination of human-animal relations. This approach will be used to examine how representations of animals in the hunting museum are constructed. The thesis asks for the conditions under which the representations of human-animal relations are produced. It will also ask for the knowledge/power-constellations, which are likewise their precondition and their sequel. To test the methods of New Museology on this issue, I have chosen the hunting museum in Stainz als field of exploration.The thesis shows how the deviding line between hunting culture and the hunting museum fades. It shows how constructs of hunting culture, with the authority of the museum, are narrated as being „natural“ and how these narrations represent the relations between humankind and different other animals.With reference to established fields of research of human animal studies the thesis will put the results of its own microstudy in a larger social and cultural context.