Titelaufnahme

Titel
Lese- und Rechtschreibdiagnostik am Ende der ersten Klasse / vorgelegt von Bernhard Stocker
Weitere Titel
Reading and writing diagnostics at the end oft the first grade
Verfasser/ VerfasserinStocker, Bernhard
Begutachter / BegutachterinLanderl, Karin
ErschienenGraz, April 2016
Umfang73 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97688 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Lese- und Rechtschreibdiagnostik am Ende der ersten Klasse [0.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwäche ist ein wichtiger Schritt, um betroffenen Kindern angemessene Therapien anzubieten. Heinrich et al. (2014) haben ein Screening für den Einsatz am Ende des ersten Schuljahres, bestehend aus einem Lese-, Abschreib-, Diktat-, Pseudowortdiktat- und Leseteil entwickelt. Dieses Screening wird mit den Daten von 555 Kindern aus drei österreichischen Bundesländern auf seine Tauglichkeit geprüft. Einleitend wird der Ablauf der schriftsprachlichen Entwicklung erklärt und der aktuelle Forschungsstand der Lese- und Rechtschreibdiagnostik zusammengefasst. Die Testgüte des Messinstruments wird bewertet und es wird mit nonparametrischen Verfahren geprüft ob Geschlechtereffekte auftreten. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass der Abschreibteil, das Diktat und das Pseudowortdiktat geringe Itemschwierigkeiten (Deckeneffekt), zu niedrige Trennschärfen und eine zu geringe interne Konsistenz aufweisen. Der Leseteil kann zur Früherkennung von Leseproblemen eingesetzt werden. Buben waren eher auffällige Leser als Mädchen.

Zusammenfassung (Englisch)

The early identification of dyslexia is important to offer affected children appropriate therapy. Heinrich et al. (2014) developed a screening for the use at the end of the first grade, consisting of a copy task, word and nonword dictation, and a reading task. The efficiency of this screening is reviewed with data of 555 children from three Austrian federal states. At the beginning, the development of literacy is explained and a summary of the current state of research of dyslexia diagnosis is given. The screening's test quality is assessed and gender effects are inspected by nonparametric tests. The results show low item difficulties (ceiling effect), low selectivity, and low internal consistency for the copy task, as well as word and nonword dictation. The reading task can be used for early detection of reading problems. A higher percentage of boys were detected to be poor readers than girls.

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