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Title
Resozialisierung von Strafgefangenen in Österreich : eine empirische Untersuchung / Pia Weiss, BA
Additional Titles
Social rehabilitation of prisoners in Austria : an empirical study
AuthorWeiss, Pia
CensorHöllinger, Franz
PublishedGraz, April 2016
Description142 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abstracts in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Österreich / Strafgefangener / Resozialisierung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97644 Persistent Identifier (URN)
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Resozialisierung von Strafgefangenen in Österreich [1.95 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Resozialisierung von Strafgefangenen in Österreich. Das Ziel der Arbeit lag einerseits darin, aufzuzeigen, inwieweit ExpertInnen, welche sich mit der Resozialisierung von Strafgefangenen beschäftigen und (ehemalige) Strafgefangene selbst mit den derzeit vorhandenen Resozialisierungsmaßnahmen, welche sowohl während als auch nach dem Strafvollzug in Österreich angeboten werden, zufrieden sind. Andererseits sollte untersucht werden, ob die beiden Gruppen der Ansicht sind, dass die vorhandenen Maßnahmen zu einem gesellschaftlich integrierten Leben nach dem Strafvollzug beitragen können oder ob es ihres Erachtens einer Adaptierung bedarf. Dazu wurde eine qualitative Untersuchung durchgeführt, bei der mittels leitfadengestützter Interviews sowohl ExpertInnen als auch (ehemalige) Strafgefangene über die derzeitigen Resozialisierungsmaßnahmen befragt wurden. Die durchgeführten Interviews lassen den Schluss zu, dass im Laufe der letzten Jahre bereits viel erreicht werden konnte, sodass auf ein sehr umfangreiches Angebot sowohl während als auch nach dem Strafvollzug zurückgegriffen werden kann. Dieses kann zur Resozialisierung von Strafgefangenen beitragen und sie bei einer straffreien und integrierten Lebensführung nach dem Strafvollzug unterstützen allerdings hat sich gezeigt, dass eine grundlegende Einsicht und Bereitschaft der Betroffenen unabdingbar ist. Die Strafgefangenen müssen letztendlich selbst straffrei bleiben und sich und ihr Leben verändern wollen ohne diese nötige Einsicht können auch die vorhandenen Maßnahmen nichts bewirken. Auch wenn das österreichische Resozialisierungsangebot bereits umfangreich gestaltet ist, kann dieses dennoch adaptiert werden, um in Zukunft noch mehr beziehungsweise in noch erfolgreicherer Weise zur Resozialisierung von Strafgefangenen beitragen zu können.

Abstract (English)

This master thesis deals with the social rehabilitation of prisoners in Austria. It investigates to what extent experts, who deal with the social rehabilitation of prisoners and (ex-) prisoners themselves, are content with the currently existing rehabilitation measures, which are offered during as well as after the period of imprisonment. Whether both groups consider the existing measures as adequate contributions for a socially integrated life after the imprisonment or whether adaptations are required in their opinion. Therefore, a qualitative study was carried out, experts as well as (ex-) prisoners were interviewed about the current social rehabilitation measures on the basis of semi-structured interviews. These interviews suggest that in the past years a lot has been achieved and that a wide range of assistance is being provided during as well as after the imprisonment. These measures may contribute to the social rehabilitation of prisoners and support them to reintegrate into society and lead a life free of crime after being released from prison. However, the interviews show that self-reflection and readiness of the prisoners to change their life are essential conditions for rehabilitation. In the end the prisoners themselves must want to change their lives in order to not relapse into crime without this essential insight, the existing measures arent able to achieve anything. Even though the Austrian social rehabilitation program is extensively developed, it can still be improved in order to contribute in an even more successful way to the rehabilitation of prisoners.

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