Titelaufnahme

Titel
Kurspflege vs. Kursmanipulation / Stefan Skatsche, BSc
Weitere Titel
Price Nursing vs. Price Manipulation
Verfasser/ VerfasserinSkatsche, Stefan
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, 2016
Umfang77 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abstracts in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Aktienkurs
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97604 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Kurspflege vs. Kursmanipulation [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht rechtliche Rahmenbedingungen, Techniken sowie Handlungsweisen und Motive zur Beeinflussung von Aktienkursen.Es kommt zwangsläufig fast immer zu kurspflegenden Maßnahmen sowohl bei Neuemissionen als auch Zweitemissionen. Die Problemstellung ist im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen von Bedeutung, da zwar grundsätzlich klare Bestimmungen herrschen inwieweit Kurspflege legitim ist, die Zulässigkeit jedoch noch zusätzlich von vielen anderen Kriterien abhängig ist.Ziel der gegenständlichen Arbeit ist es, eine Abgrenzung zu erreichen, indem die Maßnahmen zur Kurspflege als auch zur Kursmanipulation analysiert werden und auf Gesetzmäßigkeit geprüft werden.Es wird sowohl die Kurspflege als auch die Kursmanipulation definiert, um sie voneinander abzugrenzen. Einerseits soll eine Herangehensweise über das EU-Recht erfolgen, im speziellen über die Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung). Andererseits soll ein Vergleich mit der österreichischen Gesetzgebung, dem §48 des Österreichischen Börsegesetzes, angestellt werden, um die rechtlichen Gegebenheiten zur Beeinflussung von Aktienkursen zu erläutern. Des Weiteren werden in dieser Arbeit die Möglichkeiten zu manipulativen Handlungsweisen erarbeitet, um ein klares Bild der Transaktionen und Situationen bekommen zu können, bei denen die Begründung einer verbotenen Manipulationshandlung schlüssig ist.Im Hauptteil wird die gesetzliche Formulierung und deren Handlungsspielraum überprüft. Es soll dadurch eine Abgrenzung aufgezeigt werden, damit zwischen zulässigen und verbotenen Handelsstrategien unterschieden werden kann. Ergänzend wird die Problematik der rechtlichen Beweisführung und Beurteilung erörtert und untersucht, ob es Gesetzeslücken bezüglich der Kursmanipulation gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis exposes the legal framework, techniques as well as behaviours and motives behind the manipulation of stock prices.Price nursing activities take place at almost every initial public offering and secondary market offering. Legal restrictions that limit the practices of price nursing were established, but problems arise when determining the constraints of those activities, because legitimacy depends on other criteria as well.The aim of this work is to attain delimitation by highlighting the actions of price nursing and price manipulation and furthermore by discussing legal regulations.In this regard, the thesis provides a comprehensive overview of the European and Austrian market abuse regulations, particularly the Regulation (EU) No 596/2014 of the European Parliament and of the council on market abuse (market abuse regulation) and §48 of the Austrian Börsegesetz (Stock Exchange Act).Furthermore, the possibilities of manipulative behaviours will be carried out, to elucidate essential characteristics of transactions and situations, in which the justification of a forbidden manipulation is conclusive.The main part of this thesis focuses on legal phrasings. Moreover, possible considerations of scope are emphasised, in order to distinguish between permissible and prohibited trading strategies.The following investigation discusses problems with the judicial argumentation and judgement that arise in context with potential legal loopholes.

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