Titelaufnahme

Titel
Die Repräsentation der Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen in Graphic Novels : Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Darstellung persönlicher Geschichte in den Comics von Spiegelman, Kichka und Lemelman / vorgelegt von Tamara Timischl
Weitere Titel
Representation of Holocaust survivors and their descendants in graphic novels : similarities and differences in portraying personal history based on comics by Spiegelman, Kichka and Lemelman
Verfasser/ VerfasserinTimischl, Tamara
Begutachter / BegutachterinHödl, Klaus
ErschienenGraz, 2015
Umfang156 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Comicroman / Judenvernichtung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97583 Persistent Identifier (URN)
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Die Repräsentation der Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen in Graphic Novels [18.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird untersucht, wie die „Überlebendengeneration“ des Holocaust, beziehungsweise die „Zweite Generation“, in Graphic Novels repräsentiert wird, und wie sich persönliche Geschichte, als auch der Holocaust, unterschiedlich darstellen lässt. Im genaueren geht es darum, wie diese Graphic Novels sprachlich, sowie auch grafisch, diese bestimmte Zeit in der Geschichte erzählt, was erzählt wird und was nicht. Für die Analyse wurden drei unterschiedliche Werke, die allesamt die Überlebenden des Holocaust sowie auch die Zweite Generation behandeln, herangezogen. Zum Ersten wurde Art Spiegelmans Werk MAUS (1991) genutzt. Das zweite Werk war Martin Lemelmans Mendels Daughter A Memoir (2006). Das letzte und abschließende Werk stellte Michel Kichkas Zweite Generation Was ich meinem Vater nie gesagt habe (2014), dar.Der theoretische Teil dieser Arbeit befasst sich mit der Begriffserläuterung und Geschichte des Comics sowie dem Grundgerüst für das grafische Analysieren eines Comics. Kerngebiete der Traumata von Holocaustüberlebenden, als auch Traumata der Zweiten Generation, werden hierbei ebenso beleuchtet. Der analytische Teil untersucht im Anschluss daran, welche Gemeinsamkeiten oder auch Unterschiede die drei Werke in Themengebieten wie autobiografische Aspekte, ihrer grafischen Erzählweise als auch Darstellung der Traumata in den Geschichten aufweisen. Obwohl diese drei Werke in zeitlich unterschiedlichen Abständen zueinander entstanden sind, so haben sie doch alle etwas gemeinsam: die Tatsache, dass sich die Autoren eingehend mit der Geschichte ihrer Eltern, die der Überlebendengeneration des Holocaust angehören, beschäftigen und diese grafisch als auch erzähltechnisch mit ihren eigenen Traumata verflechten.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper examines the representation of the survivor generation of the Holocaust and their descendants in graphic novels as well as the possibility of a varied depiction of personal history and the Holocaust. To what extent graphic novels are able to represent that certain time in history linguistically as well as graphically, will be investigated thoroughly. Three different works were considered for the analysis, which all deal with survivors of the Holocaust as well as their descendants. First of all, Art Spiegelmans MAUS (1991) was used for the analysis. Second, Martin Lemelmans Mendels Daughter (2006) was exploited for this paper. Lastly, Michel Kichkas work Zweite Generation (2014) was used for the analysis.The theoretical part of this paper contains not only the definition and the history of comics, but also a solid scaffold for the graphic analysis of comics. An investigation into traumas, experienced by Holocaust survivors as well as by their descendants, will be made too. Following this, the analytic part of this paper explores the similarities and differences of the stories in these three graphic novels in terms of autobiographic aspects, graphic narration and depiction of traumas. Despite the fact, that the books deviate from each other concerning their publication dates, they all have something in common: namely the fact, that every single author devoted himself to their parents history, which deals with being a Holocaust survivor, and tried to intertwine their traumas with their own traumas both graphically as well as linguistically.

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