Titelaufnahme

Titel
Performancemessung im Gesundheitswesen : Skaleneffizienz von Krankenhäusern / Nora Stampfer, Bakk.rer.soc.oec
Weitere Titel
Performance measurement in healthcare : scale efficiency of hospitals
Verfasser/ VerfasserinStampfer, Nora
Begutachter / BegutachterinSommersguter-Reichmann, Margit
ErschienenGraz, März 2016
UmfangVI, 79 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Gesundheitswesen / Effizienzmessung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97565 Persistent Identifier (URN)
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Performancemessung im Gesundheitswesen [1.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch unterschiedliche Herausforderungen, wie medizinischen und technischen Fortschritt, angebotsinduzierte Nachfrage sowie die daraus resultierende Kostenzunahme, demografischen Wandel, mangelnden Wettbewerb und beschränkte Kostenerstattung, kommt es zu einem erhöhten wirtschaftlichen Druck auf Krankenhäuser bzw. Krankenanstaltenträger. Aufgrund steigender Nachfrage und beschränkter Ressourcen wird es notwendig, Effizienz auch in dieser Branche zu messen, um Leistungen kosten- und bedarfsdeckend erbringen zu können. In der vorliegenden Arbeit soll der stationäre Bereich als größter Kostentreiber des Gesundheitswesens untersucht werden. Ziel ist es, eine literaturbasierte Antwort auf die Frage zu finden, ob es eine ökonomisch optimale Betriebsgröße für Krankenhäuser gibt und ob nachweisliche Vorteile aus Mergern bzw. Kooperationen erzielt werden können. Weiters sollen Hinweise darauf gefunden werden, ob unterschiedliche Eigentumsformen von Krankenhäusern einen Einfluss auf deren Effizienz haben. Als Einführung in das Thema werden zunächst die Charakteristika des österreichischen Gesundheitswesens und Grundlagen der optimalen Betriebsgröße sowie Begrifflichkeiten der Performancemessung erläutert. Dabei wird vor allem die Data Envelopment Analyse (DEA), ein auf linearer Programmierung basierendes nicht-parametrisches Verfahren, dargestellt und erklärt. Anschließend werden 30 wissenschaftliche Artikel, welche sich mit der Effizienzmessung in Krankenhäusern beschäftigen, anhand eines eigens dafür entwickelten, einheitlichen Schemas analysiert. Dadurch wird es möglich, einen Überblick über die vorhandene Literatur zu erhalten und eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Bettenanzahl für die ökonomisch effiziente Führung eines Krankenhauses optimal ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Various challenges, such as medical and technical progress, supplier-induced demand and the resulting cost increase, demographic change, lack of competition and limited reimbursement, have led to an increased economic pressure on hospitals. Due to increasing demand and limited resources it is necessary to measure efficiency in the healthcare sector to be able to provide healthcare services efficiently to those in need. This thesis focuses on inpatient care, as it is the most expensive area of healthcare. The aim is to find a literature-based answer to the question whether there exists an economically optimal hospital size and whether benefits can be obtained from mergers. Furthermore the impact of different types of ownership on hospital efficiency is investigated. As an introduction information about about the Austrian healthcare system, the most productive scale size and performance measurement is provided. In particular, Data Envelopment Analysis (DEA), a non-parametric method based on linear programming, is illustrated and explained. Subsequently, 30 scientific papers that deal with the measurement of efficiency in hospitals were analyzed on the basis of a pre-defined analysis scheme. By means of this scheme it is possible to obtain an overview of the existing literature and to find an answer of what is the optimal hospital size in terms of hospital beds.

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