Titelaufnahme

Titel
Fair Fashion? Eine wirtschaftsethische Betrachtung des (un)fairen Handels im Bekleidungssektor / Gerhard Witz
Weitere Titel
Fair Fashion? A economic-ethical examination of the (un)fair trade in the clothing industry
Verfasser/ VerfasserinWitz, Gerhard
Begutachter / BegutachterinRemele, Kurt
Erschienen2015
Umfang100 Bl. : 2 Blatt Zusammenfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bekleidungsindustrie / Fairer Handel / Wirtschaftsethik / Bekleidungsindustrie / Fairer Handel / Wirtschaftsethik / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97220 Persistent Identifier (URN)
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Fair Fashion? Eine wirtschaftsethische Betrachtung des (un)fairen Handels im Bekleidungssektor [1.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht die Struktur und Wirkungsmechanismen innerhalb des konventionellen Bekleidungssektors und inwiefern sich der Faire Handel damit auseinandersetzt. Dazu wird zuerst die Frage beantwortet, welche Grundzüge der konventionelle Bekleidungssektor in Bezug auf weltweite Produktion und Handel aufweist, insbesondere im Hinblick auf die Situation der Erzeugerländer und der dort beschäftigten Arbeiterinnen und Arbeiter. Anschließend werden jene Phänomene beleuchtet, anhand der Faire Handel im Bekleidungssektor charakterisiert werden kann und von welchen Faktoren der Erfolg von fair gehandelter Kleidung abhängt. Eine umfassende Literaturrecherche zeigte, dass in Bezug auf Frage 1, sich der globale Bekleidungsmarkt durch ein asymmetrisches Machtverhältnis zugunsten des Einzelhandels auszeichnet, deren Hauptabsatzmärkte in den entwickelten Regionen liegen. Als wesentliche Gründe für das Bestehen dieses asymmetrischen Machtverhältnisses lassen sich einerseits die Produktion mit ihrer hohen Arbeitsteilung, sowie die Verteilung der Produktion selbst (Subunternehmertum). Die Phänomene anhand derer der Faire Handel wiederum charakterisiert werden kann, sich einerseits in der Verwendung von Gütersiegeln zeigt und anderereits die unterschiedlichen Organisationen, die sich gemäß ihrer jeweiligen Ausrichtung für unterschiedliche Aspekte im Bereich des Fairen bzw. gerechten Handels einsetzen. Ausgehend von den betrachteten Phänomenen kann in Bezug auf den Fairen Handel im Bekleidungssektor von einer durchaus heterogenen Struktur gesprochen werden, die auch die Existenz der zahlreichen Organisationen in dem Bereich erklärt.

Zusammenfassung (Englisch)

This work examines the structure and mechanisms of actions within the conventional clothing industry and to which extent fair trade responds to that. First, the characteristics, which are typical for the conventional clothing sector in terms of global production and trade are examined, in particular the situation of the producer countries and employees in the clothing industry. Afterwards the phenomena which constitute fair trade in the garment sector are characterized as well as the factors, which affect the success of fair trade products. A comprehensive literature search showed that the global apparel market can be characterized by an asymmetric power relationship in favour of the retailing industry, which have their main markets in developed countries. The main reasons for this are first the production with its high division of labour and secondly the dissemination of production itself (subcontracting). The phenomena by which the fair trade can be characterized are on the one hand the use of labels and on the other hands the different organizations which are working for various aspects of the fair trade. Based on the observed phenomena the fair trade clothing sector can be described as quite heterogeneous, which also explains the existence of numerous organizations in the area.

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