Titelaufnahme

Titel
Exportförderungen in Österreich : eine qualitative Studie des Zusammenhangs von Exportförderungen und der Exporttätigkeit anhand ausgewählter Wiener KMU / Andreas Huter
Verfasser/ VerfasserinHuter, Andreas
Begutachter / BegutachterinFuchs Manfred
Erschienen2015
UmfangIV, 70 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Exportförderung / Österreich / Exportförderung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97202 Persistent Identifier (URN)
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Exportförderungen in Österreich [1.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht die Effektivität österreichischer Wirtschaftsförderungen, die Wiener KMU im Rahmen Ihrer Exporttätigkeit in Anspruch nehmen können. Die Analyse basiert auf vier qualitativen Interviews, die anschließend in Betracht auf das Internationalisierungsmodell von Johanson/Vahlne interpretiert werden. Die hervorragende Infrastruktur Wiens führt zur höchsten Dichte an KMU innerhalb Österreichs. Die Herausforderungen die im Rahmen der Internationalisierung auf die KMU zukommen, werden anhand einiger Theorien zur Internationalisierung dargestellt. Um jedoch das vorhandene Potential an KMU bestmöglich nutzen zu können sowie um den Export weiter voranzutreiben, benötigt es Unterstützung von politischer Seite. Geeignete Instrumente dafür sind Exportförderungen, die personelle und finanzielle Schwachstellen von KMU kompensieren sollen, sodass sich die UnternehmerInnen bestmöglich auf die Planung des Exportes fokussieren können. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass die Förderprogramme so gut wie möglich auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt sind. Zur Zeit geschieht die Vergabe von Förderungen viel mehr nach dem Gießkannenprinzip als nach detaillierter Selektion. Die meisten Förderungen vernachlässigen gerade dadurch die große Bedeutung einer detaillierten Vor- und Nachbereitung der Internationalisierung. Dies wird deutlich sichtbar, wenn man den Zeitpunkt betrachtet, an dem die Förderungen tatsächlich aktiv werden und ab welchem Zeitpunkt die Förderungen nur noch eine passive Kontrolleinheit sind. Dementsprechend wären eine Harmonisierung der Strukturen sowie ein detaillierteres österreichisches Förderangebot angebracht, um einen stärkeren Zusammenhang zur Exportaktivität herzustellen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis analyses the efficacy of Austrias economical support, which Viennese SMEs can occupy within their process of internationalisation. The analysis is based on four qualitative interviews, which will be interpreted afterwards considering the model of internationalisation from Johanson/Vahlne. The exceptional infrastructure of Vienna is only one reason that Vienna has the highest frequency of SMEs within Austria. The upcoming challenges for SMEs which will be brought up by the internationalisation process are displayed within this thesis by means of several theories. In order to use the high potential of SMEs in Austria and to push the export industry it needs political support. Therefore, useful instruments offer economical support programs that compensate the usually weak financial and personnel structures of SMEs, so that the entrepreneur can focus on the planning of the export as much as possible. Hence it is absolutely necessary that the support programs cover the needs of SMEs. The number of support programs in Austria is extraordinarily high and a lot of these programs are handed out very easily. Unfortunately most of the support programs neglect to focus on the significance of a detailed preparation and follow-up of the process of internationalisation. This becomes clearly visible, looking at the timing when programs become active in supporting exporting companies and the timing when these support programs turn from active units into control units only. According to this, it would be necessary to harmonise the structure of Austrias support programs and to improve the support programs into its very details, in order to increase the interrelation to export activities.