Titelaufnahme

Titel
Rechtsvergleich zwischen Restschuldbefreiung nach deutscher Wohlverhaltensperiode und nach österreichischem Abschöpfungsverfahren / vorgelegt von Raphael Höfer
Weitere Titel
Comparative Law between discharge of residual debt in german conduct period and in Austrian levy procedure
Verfasser/ VerfasserinHöfer, Raphael
Begutachter / BegutachterinNunner-Krautgasser, Bettina
ErschienenGraz, November 2015
Umfang103 Blätter : Zusammenfassungen (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
Zusammenfassungen in englischer und deutscher Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Verbraucherinsolvenzverfahren / Restschuldbefreiung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97160 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Rechtsvergleich zwischen Restschuldbefreiung nach deutscher Wohlverhaltensperiode und nach österreichischem Abschöpfungsverfahren [0.88 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das österreichische Abschöpfungsverfahren und das deutsche Restschuldbefreiungsverfahren stellen in der Privatinsolvenz des Schuldners die letzte Chance für einen wirtschaftlichen Neuanfang dar. Da die Entschuldungsverfahren der beiden Länder große Ähnlichkeiten aufweisen und sich gegenseitig bereits als Vorbild für Reformen dienten, setzt sich die Arbeit zum Ziel die beiden Verfahren gegenüberzustellen und zu vergleichen. Ausgehend von einer genauen Darstellung beider Verfahren, werden die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den beiden Rechtsordnungen aufgezeigt. Da das deutsche System von Kritikern häufig als „schuldnerfreundlicher“ bezeichnet wird, werden in der Arbeit auch die Vor-und Nachteile der jeweiligen Regelungen ausführlich behandelt. Besonderes Augenmerk wird bei der Darstellung der deutschen Rechtslage auf die Änderungen im neuen deutschen Privatinsolvenzrecht gelegt: Dabei werden vor allem die neuen Beendigungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt gerückt und anhand bisheriger Erfahrungswerte aus Österreich kritisch betrachtet. Da das Privatinsolvenzrecht nicht zuletzt aufgrund seiner hohen wirtschaftlichen- und gesellschaftspolitischen Relevanz nach wie vor Gegenstand zahlreicher Diskussionen und Reformbestrebungen im Bereich des Insolvenzrechts ist, gibt die Arbeit abschließend einen kurzen Überblick über die derzeitigen Reformvorhaben und -diskussionen von Deutschland und Österreich.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian levy procedure and the German discharge of residual debt constitute the last chance for an economical restart in case of personal bankruptcy. Both procedures have many similarities and served each other already for reforms in the past. Because oft that, the main focus of the diploma thesis is to oppose and compare the german procedure with the austrian procedure. Starting with a detailed description of both procedures, the thesis shows off the commonalities as well as differences of both legal systems. Because oft the fact, that critics often call the german system more „debtor-friendly“ as the austrian one, the pros and cons oft the respective schemes are discussed in detail as well. Particular attention in the presentation of the German law is paid on the changes in the new German personal bankruptcy law. Since the personal bankruptcy law - not least because of it‘s high economical and sociopolitical relevance - is still the subject of numerous discussions and reform efforts in the area of insolvency law, the thesis concludes also a brief overview of the current reform projects and discussions of Germany and Austria.