Bibliographic Metadata

Title
Die ABGB Vorschriften über die Aufhebung der Rechte und Verbindlichkeiten: Wesentlicher Inhalt und sprachliche Neufassung / eingereicht von Raphael Janesch
Additional Titles
The rules of the Austrian Civil Code concerning the repeal of rights and obligations: Essential content and linguistic revision
AuthorJanesch, Raphael Dorian
CensorBydlinski, Peter
PublishedGraz, 2015
Description81 Blätter : 1 Blatt Zusammenfassung
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich <Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch> / Umarbeitung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97111 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Die ABGB Vorschriften über die Aufhebung der Rechte und Verbindlichkeiten: Wesentlicher Inhalt und sprachliche Neufassung [0.75 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

(vom Verfasser) Das ABGB ist nunmehr über 200 Jahre alt. Es ist heute ein inhaltlich modernes Regelungswerk, das gezeichnet ist von den vielen unterschiedlichen Größen der Rechtswissenschaft, die Hand daran gelegt haben und von den unterschiedlichen Jahrhunderten, in denen die Normen geschaffen wurden.Mögen Normen aus 1812, die bis heute unverändert in Geltung sind, zwar inhaltlich nach wie vor aktuell sein, ihre Sprache ist es nicht. Recht sollte für alle Menschen zugänglich sein, und auch Laien sollten Normen besonders eines so alltäglichen Gesetzes wie des ABGB ohne geistige Höchstleistungen verstehen können. Das ist bei vielen Normen der Originalfassung heute leider nur mehr bedingt möglich.Die Herkulesaufgabe der sprachlichen Überarbeitung hat Universitätsprofessor Dr.iur. Peter Bydlinski nunmehr als Forschungsprojekt zu der seinen gemacht. Dieses Projekt soll das ABGB an den heutigen Sprachgebrauch anpassen und die 200 Jahre alten Normen prägnanter und verständlicher formulieren, ohne dass der Inhalt verlorengeht. Bydlinski denkt hier an eine leichtere Verständlichkeit nicht nur für den „einfachen Bürger“, sondern vor allem auch für Studierende der Rechtswissenschaften sowie Berufsjuristen, die nur ab und an mit dem ABGB in Berührung kommen. Zu diesem Projekt gehört die vorliegende Arbeit. Der erste Teil dient dazu, die grundlegenden Inhalte der Normen kennen zu lernen und zu verstehen, um die jeweiligen Inhalte bei der sprachlichen Bearbeitung berücksichtigen zu können. Um den Inhalt im Rahmen einer sprachlichen Überarbeitung möglichst zu schonen, muss im Vorfeld geklärt werden, welche Begriffe der Gesetzgeber bewusst so gewählt hat, und welche Formulierungen eventuell unbewusst Interpretationsmöglichkeiten offen lassen.Der zweite Teil beinhaltet, möglichst übersichtlich, Vorschläge zur sprachlichen Neuformulierung der behandelten Paragraphen.

Abstract (English)

(from the Author) For more than 200 years now, the Austrian Civil Code has been one of if not the most important legal code for civil law in Austria. During this period of time, a variation of famous jurists and legal scholars have laid hand on its norms.Therefore, when using the code nowadays, one stumbles upon multiple odd formulations and a number of inefficient, long sentences, simply because that was the language back then but is not anymore. So even though their content might still be relevant, their language is not. Particularly people who have not finished their law school yet or did not even go there in the first place have a hard time reading and understanding those old norms.University Professor Dr.iur. Peter Bydlinski now has given himself the task of reworking those norms into nowadays formulations. This project aims at revising their language without changing the content. Bydlinski wants especially law students to have an easier time comprehending the ABGB.This paper is a part of that very project. It is divided into two parts: The first part will be summarizing the content of the norms paying interest to both judicature and science, as to not to change that very content during the second part of the paper, that consists of suggestions how those norms could look nowadays, how they can be modernized into speaking the language people now speak.