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Title
Quantitative und qualitative Evaluation diskriminierender Formulierungen und Darstellungen in den österreichischen Tageszeitungen "Kleine Zeitung" und "Kronen Zeitung" / Christine Rossegger, BSc
Additional Titles
Quantitative and qualitative evaluation of discriminatory verbalisation and representation in the Austrian newspapers "Kleine Zeitung" and "Kronen Zeitung"
AuthorRossegger, Christine
CensorNeuhold, Leopold
PublishedGraz, 2016
Description78 Blatt : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; zahlreiche graphische Darstellungen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abstracts in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND) Neue Kronen-Zeitung / Kleine Zeitung <Graz> / Berichterstattung / Diskriminierung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-97064 Persistent Identifier (URN)
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Quantitative und qualitative Evaluation diskriminierender Formulierungen und Darstellungen in den österreichischen Tageszeitungen "Kleine Zeitung" und "Kronen Zeitung" [0.44 mb]
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Abstract (German)

Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit wurde eine quantitative wie qualitative Medienanalyse der beiden österreichischen Tageszeitungen „Kleine Zeitung“ und „Kronen Zeitung“, innerhalb von sechs Wochen ab Herbst 2015, vollzogen. Der Fokus lag dabei auf diskriminierenden Formulierungen und Darstellungen und wurde in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle Steiermark erstellt. Die Analyse soll zur Bewusstseinserhöhung, vor allem von MedienmacherInnen, aber auchMedienkonsumentInnen in Bezug auf Diskriminierungen in Zeitungsartikeln dienen.Um die Medienanalyse durchzuführen, wurde vorab im Theorieteil der Begriff Diskriminierung definiert, ein Überblick über die rechtliche Situation in Österreich gegeben sowie allgemein auf diskriminierende Sprache eingegangen. Bei der empirischen Erhebung wurde nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring vorgegangen. Dazu wurde eine deduktive Kategoriendefinition der ausgewählten Diskriminierungen (bspw. aufgrund von Alter, Geschlecht, Herkunft etc.), analog zu einer Vorstudie der Antidiskriminierungsstelle vorgenommen.Aus der Analyse geht hervor, dass vorliegende Diskriminierungen und potentiell diskriminierende Formulierungen sowohl in „Kleine Zeitung“ als auch in „Kronen Zeitung“ Bezug auf Herkunft nehmen. Die Akzentuierung von bspw. Herkunft, sozialem Status etc. in Zusammenhang mit kriminellen Tätigkeiten ist ebenfalls ein Aspekt, der in der Analyse häufig erfasst und kontrovers eingestuft wurde. Es ist anzumerken, dass speziell im gewählten Untersuchungszeitraum, eine Vielzahl an Berichterstattungen, in Bezug auf die Flüchtlingsbewegungen aufgrund aktueller Ereignisse dieser Monate, publiziert wurden.

Abstract (English)

This masters thesis covers a quantitative and qualitative media analysis of the Austrian newspapers “Kleine Zeitung” and “Kronen Zeitung”. The evaluation was performed over a period of six weeks in autumn 2015. It focuses on discriminatory verbalisation and representation and was written in cooperation with Antidiskriminierungsstelle Steiermark. This analysis should raise awareness, especially of media producers as well as media consumers, regarding the use of discriminatory expressions in newspapers. The theoretical part of this thesis gives a general definition of discrimination and an overview of the legal situation in Austria. Moreover, general information on discriminatory language is provided.The empirical evaluation is based on Mayrings content analysis. Due to the existence of a survey from Antidiskriminierungsstelle, the analysis is based on a deductive definition of discriminatory categories (e.g. age, gender, origin, etc.).The evaluation shows that discrimination appears in “Kleine Zeitung” as well as “Kronen Zeitung” primarily in the context of origin. The accentuation of e.g. origin, social status etc. in relation with criminal activities is another aspect, which was recognized many times and is seen as controversial appearance within this analysis. An important point to mention for this specific investigation period is the fact, that in these months, plenty of reportings regarding the current situation of refugee movements were made.

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