Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen von Joint Audits auf die Prüfungsqualität : eine Darstellung von Potenzialen und Grenzen in Europa / Birgit Lenger, Bakk.rer.soc.oec
Weitere Titel
Effects of joint audits on audit quality : a descroption of potentials and limits in Europe
Verfasser/ VerfasserinLenger, Birgit
Begutachter / BegutachterinEwert, Ralf
ErschienenGraz, Februar 2016
UmfangIV, 76 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Jahresabschlussprüfung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96930 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen von Joint Audits auf die Prüfungsqualität [1.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise sah es die Europäische Kommission als Notwendigkeit das Regelwerk anzupassen um eine hohe Prüfungsqualität bei Jahresabschlüssen auch weiterhin gewährleisten zu können. Eine Maßnahme ist die Prüfung von Unternehmen im Rahmen eines Joint Audits. Darunter werden Gemeinschaftsprüfungen verstanden, bei denen zwei oder mehr Wirtschaftsprüfungsgesellschaften die Gesamtverantwortung für eine Abschlussprüfung tragen. Frankreich ist der einzige EU-Mitgliedsstaat in dem Gemeinschaftsprüfungen bei Unternehmen, die einen Konzernabschluss erstellen, obligatorisch sind. In Dänemark und Schweden entscheiden sich viele Unternehmen für eine freiwillige Gemeinschaftsprüfung entscheiden.Diese Masterarbeit befasst sich neben einem allgemeinen Überblick von Joint Audits und der Prüfungsqualität auch mit den nationalen und internationalen institutionellen Rahmenbedingungen von Gemeinschaftsprüfungen. Es konnten Unterschiede in Bezug auf Joint Audits und ihren Einfluss auf die Prüfungsqualität, die mit Hilfe von Surrogaten gemessen wird, zwischen freiwilligen sowie verpflichtenden Gemeinschaftsprüfungen festgestellt werden. Bei freiwilligen Joint Audits stellte man eine erhöhte Prüfungsqualität fest, während die obligatorische Bestellung von zwei Prüfern meist keine Auswirkungen auf die Prüfungsqualität hatte. Weiters darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Implementierung von Joint Audits in den verschiedenen EU-Staaten auch unterschiedliche Effekte (u.a. institutionelle) hat. Inwiefern sich Joint Audits auf die Prüfungsqualität in anderen Ländern (positiv) auswirken und ob eine allgemeine Empfehlung abgegeben werden kann, Abschlussprüfungen im Rahmen einer (freiwilligen) Gemeinschaftsprüfung durchführen zulassen, kann aufgrund der relativ geringen Anzahl an Forschungsarbeiten (noch) nicht generalisiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the financial crisis the European Commission had to adapt the laws and regulations to ensure a high audit quality of financial statements. Joint audits are used as a preventive measure to guarantee high audit quality. A joint audit is when two or more audit firms collectively conduct the annual audit of a company, jointly form an opinion of the clients financial statement and are also liable for the issued audit opinion. The only country in the European Union where joint audits are mandatory is France. Companies in Denmark and Sweden often appoint two audit firms as annual auditor.This master thesis gives an overview of joint audits and audit quality as well as the national and international institutional frameworks. Empirical findings show differences between mandatory and voluntary joint audits in regard to audit quality, which is measured by surrogates or proxy variables. While voluntary joint audits reach a higher audit quality, compulsory joint audits often have no influence on audit quality. One must consider that the implementation of joint audits differ due to the various effects (e.g. institutional framework) in the several EU member states. Neither is it possible to draw a conclusion concerning the extent to what audit quality is (positively) influenced by joint audits in other countries nor can be guaranteed that firms always benefit from this (voluntary) employment of two audit firms (instead of one) as the empirical research is not extensive enough to be generalised.