Titelaufnahme

Titel
Pharmazeutische Aspekte der Prophylaxe und Therapie der Migräne mit Berücksichtigung des Einflusses von geschlechtlichen Unterschieden / vorgelegt von Eva Krug
Weitere Titel
Pharmaceutical aspects of prophylaxis and treatment of migraine with consideration of gender-specific influences
Verfasser/ VerfasserinKrug, Eva
Begutachter / BegutachterinGößnitzer, Edith
ErschienenGraz, 2015
Umfang89 Blätter : 2 Blatt Zusammenfassung ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Migräne / Therapie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96867 Persistent Identifier (URN)
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Pharmazeutische Aspekte der Prophylaxe und Therapie der Migräne mit Berücksichtigung des Einflusses von geschlechtlichen Unterschieden [15.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Migräne ist eine Kopfschmerzerkrankung, die ca. 14 % der erwachsenen Bevölkerung betrifft und ist somit eine der häufigsten Erkrankungen des menschlichen Nervensystems. Sie lässt sich wissenschaftlich schwer untersuchen, da die Patient_innen zwischen den Anfällen gesund sind. Es ist sehr schwierig biologische Veränderungen aufzudecken. Der Migränekopfschmerz verursacht eine schwere Beeinträchtigung des Lebensalltags der Betroffenen und schränkt sie in ihrem Handeln stark ein. Die Migräne tritt episodisch in Attacken auf deren Dauer bis zu drei Tagen beträgt. Der Kopfschmerz ist einseitig, pulsierend oder pochend. Körperliche Tätigkeit verstärkt die Schmerzen. Die Attacken können mit schwerer Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit einhergehen. Um die Entstehung einer Migräne ranken sich viele Theorien. Der Neurotransmitter Serotonin sowie das Neuropeptid Calcitonin-gene-relatet-peptide spielen eine wesentliche Rolle in der Entstehung einer Attacke. Auch der genetische Faktor darf nicht außer Acht gelassen werden. Die Behandlung einer Migräne wird in eine akut- und eine prophylaktische medikamentöse Therapie eingeteilt. Bei der Behandlung eines leichten akuten Migräneanfalls steht die symptomatische Behandlung der Schmerzen mit nichtopioiden Analgetika im Vordergrund. Eine schwere Migräneattacke wird mit Triptanen behandelt. Das sind Serotoninrezeptoragonisten und imitieren die Eigenschaften des körpereigenen Neurotransmitters Serotonin. Aufgrund der guten Behandlungsmöglichkeiten eines akuten Migräneanfalles steht die prophylaktische Therapie eher im Hintergrund. Sie wird eingesetzt wenn der Leidensdruck der Patient_innen sehr hoch, oder die Therapie mit Triptanen zu wenig wirksam ist. Bei einer Frau kann es im Laufe ihres Lebens zu einer Veränderung der Migräne kommen. Hormonelle Schwankungen im Zyklus, während einer Schwangerschaft oder der Wechseljahre können zu einer vermehrten bzw. auch verminderten Häufigkeit der Migräneattacken führen.

Zusammenfassung (Englisch)

Migraine is a severe disease affecting about 14% of adult populationa and, thus, one of the most common diseases of the human nervous system. Scientific studies on Migraine are difficult due to the patients being healthy during seizure-free periods. This makes it particularly hard to detect biological changes. Migraine causes major reduction of the quality of life of affected patients. Migraine attacks can last up to three days and can be accompanied by nausea, vomiting and a hypersensitivity to light and noise. The pain is described as pulsating and concentrates on one side of the head. The causes for migraine are subject of many theories. The neurotransmitter serotonin as well as the neuropeptide calcitonin-gene-relatet-peptide seem to play an important role during formation of a migraine attack. Also genetic factors need to be considered.Medicinal migraine therapy is separated in countermeasures against acute attacks and prophylactic measures. For the treatment of mild pain, non-opioids are used, whereas severe attacks are treated with triptanes. Triptanes are agonists for the serotonin receptors and immitate the properties of the endogenous neurotransmitter serotonin.Due to the good therapy options of migraine attacks, prophylactic treatment is not very common. It is considered for patients with high distress or if the effectiveness of triptanes is not sufficient.During the life of a woman the character of migraine is subject to change. Hormonal fluctuations caused by the menstrual cycle or the menopause can lead to increased or decreased frequency of migraine attacks.