Titelaufnahme

Titel
La route, c'est la vie : Reiseliteratur im frankokanadischen Raum von Kerouac bis O'Doherty
Weitere Titel
La route, cest la vie : French-Canadian travel literature from Kerouac to ODoherty
Verfasser/ VerfasserinLiebminger, Iris
Begutachter / BegutachterinErtler, Klaus-Dieter
ErschienenGraz, 2015
Umfang102 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kanada / Französisch / Reiseliteratur
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96853 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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La route, c'est la vie [1.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Weite Landschaften, endlose Highways, das Gefühl absoluter Freiheit: Reisen am nordamerikanischen Kontinent ist ein jahrhundertealter Mythos, dessen Wirkung sich auch der literarische Betrieb der französischsprachigen, kanadischen Provinz Québec nicht entziehen kann. Aus diesem Grund entwickelt sich sehr bald eine eigenständige Gattung der Reiseliteratur, die im Zentrum der vorliegenden Diplomarbeit steht. Ausgehend von Jack Kerouac und seinem Werk "On the Road" sowie Jacques Poulins "Volkswagen Blues" und dem zeitgenössischen Roman "Le pont de lÎle" von Christine ODoherty werden ausgewählte Aspekte der frankokanadischen Reiseliteratur näher beleuchtet, wobei der Fokus grundsätzlich auf zwei Bereichen liegt: Zunächst soll die Frage beantwortet werden, ob und wenn ja inwiefern die Vereinigten Staaten von Amerika als südlicher anglophoner Nachbar einen Einfluss auf die Reiseliteratur Québecs haben. Im zweiten zentralen Kapitel des Hauptteils steht die genaue Betrachtung zweier Protagonistinnen im Mittelpunkt: Anhand von Poulins Pitsémine und ODohertys Gabrielle soll gezeigt werden, wie das Reisen zur Identitätsfindung eine weitere zentrale Thematik im Einwanderungsland Kanada beitragen kann. Da die vorliegende Diplomarbeit vor allem auf dem Ansatz basiert, dass es eine wechselseitige Beeinflussung zwischen Literatur und Gesellschaft gibt, bilden die Ideen der gesellschaftswissenschaftlichen Literaturtheorien den Ausgangspunkt für die Analysen der genannten Primärwerke. Ergänzend werden in einem einleitenden Theorieteil weitere relevante Aspekte wie Gattungsdefinitionen oder soziokulturelle Hintergründe erläutert.

Zusammenfassung (Englisch)

Vast landscapes, endless highways, the feeling of freedom: Travelling in North America is a myth that is centuries old and has also had a big influence on French-Canadian Québec and its literature. At the centre of this thesis is the specific genre called travel literature, which has emerged as a consequence of this influence. The novels "On the Road" by Jack Kerouac, "Volkswagen Blues" by Jacques Poulin and "Le pont de lÎle" by Christine ODoherty form the basis for a specific analysis regarding two particular axes: First of all, this paper aims to answer the question of whether or not the United States of America as an anglophone neighbour in the south have an influence on the French-Canadian road novel. Secondly, two central female characters are examined: Poulins Pitsémine and ODohertys Gabrielle. The analysis of these characters aims to point out the effects of travelling on a persons search for identity. Moreover, this thesis is based on the assumption that there is a close relation between literature and society. Therefore, the idea of social sciences applied to literature studies form the main theoretical background for the analysis. At the beginning of the paper, definitions of relevant genres and cultural topics are given, in order to facilitate an extensive comprehension of the analysis in the main part of this paper.