Titelaufnahme

Titel
Die Stomaversorgung und der Umgang mit Ekel und Scham im Unterricht der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung / vorgelegt von Martina Hopfeld
Weitere Titel
Teaching ostomy care and how to deal with accompanying shame and disgust in nursing education
Verfasser/ VerfasserinHopfeld, Martina
Begutachter / BegutachterinKittl-Satran, Helga
ErschienenGraz, Juli 2015
Umfang91 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Anus praeternaturalis / Ekel / Scham
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96761 Persistent Identifier (URN)
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Die Stomaversorgung und der Umgang mit Ekel und Scham im Unterricht der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, die geprägt ist von Schönheitsidealen und Leistungsorientierung, scheinen die Begriffe Ekel und Scham wenig Platz zu haben. Kommt es durch unterschiedliche Krankheitsbilder oder Erkrankungen zur Veränderung des Körperbildes gekoppelt mit Veränderungen der Ausscheidungsmöglichkeit wie bei Stomaanlagen, kommen Ekel- und Schamgefühle zum Tragen. Der vorliegenden Masterarbeit liegt die Fragestellung, in welcher Weise kann die Stomaversorgung und der Umgang mit Ekel und Scham im Unterricht der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege vermittelt werden, zu Grunde. Im ersten Teil der Arbeit werden Begriffe, Definitionen und die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung erklärt. Im Anschluss wird der Fokus auf die Pflegepädagogik gerichtet und wie die Stomaversorgung, im Zuge dessen auch die Beratung, Schulung und Anleitung, im Unterricht vermittelt wird. Weiters werden Erfahrungen und mögliche Strategien im Umgang mit Ekel- und Schamempfindung sowie Strategien für Lernende, Pflegepersonen und Betroffene aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractIn the 21st century, the ideals of disgust and shame seem to have little place in a society impressed with the ideals of beauty and oriented towards achievement and success. However, when illness causes a change in the way in which a persons perceives themselves and this is linked with changes in how body excretion is removed, for example with the use of a colostomy bag, then feelings of disgust and shame become more eminent. The central question of this Masters thesis deals with the question of, how the use of a stoma and the association with disgust and shame can be fully covered and dealt with in the education of general nurses. The first part deals with concepts and definitions as well as explaining the syllabus and training involved in general nursing education. Subsequently, the main focus is on nursing pedagogic and how a stoma and the associated-patient care, involving the consultation, training and guidance, can be taught to nursing students. Experiences with the perception of disgust and shame along with strategies for student nurses, qualified nurses as well persons who are affected by this ailment are also illustrated and discussed.

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