Titelaufnahme

Titel
Gesetzmäßigkeit : Verfassungs- und europarechtliche Perspektiven / vorgelegt von Wilhelm Oliver Wusser
Weitere Titel
Legality : constitutional and European law perspectives
Verfasser/ VerfasserinWusser, Wilhelm Oliver
Begutachter / BegutachterinNovak, Richard
ErschienenGraz, im November 2015
Umfang73 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Legalitätsprinzip / Europäische Union
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96731 Persistent Identifier (URN)
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Gesetzmäßigkeit [0.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit Fragen des Gesetzmäßigkeitsgrundsatzes in seiner österreichischen und europarechtlichen Dimension. Obwohl das Legalitätsprinzip seit mehr als 90 Jahren unverändert im B-VG steht, tut dies seiner „Faszination“ für die Rechtsprechung und Lehre keinen Abbruch. Ein Hauptproblem, das die Judikatur stets von neuem beschäftigt hat, bildet das Bestimmtheitsgebot. Ermessen, unbestimmte Gesetzesbegriffe und die Verweisung können hiervon ein beredtes Zeugnis ablegen. Nicht vergessen werden darf das sogenannte „differenzierte Legalitätsprinzip“. Auch Themen wie die doppelte Stoßrichtung oder das Satzungsrecht der nichtterritorialen Selbstverwaltungskörper spielen bei der Erörterung legalitätsrelevanter Problemstellungen eine Rolle. Der Gesetzmäßigkeitsgrundsatz im Rahmen der Europäischen Union steht im Zusammenhang mit den europarechtlichen Handlungsformen der Verordnungen und Richtlinien, welche unmittelbar das Legalitätsverständnis in Österreich tangieren. Speziell durch Verweisungen in Gesetzes- und Verordnungstexten auf gemeinschaftsrechtliche Regelungen zeigt sich, wie stark das EU-Recht in den österreichischen Rechtsbereich hineinwirkt. Wesentlich für das Gesamtverständnis sind Fragen nach den gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben bei der Umsetzung. Der Grad an Präzision wurde vom EuGH in zahlreichen Judikaten herausgearbeitet. Der Topos des „europäischen Legalitätsprinzips“ knüpft daran an.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis discusses questions of the principle of legality with regard to Austrian and European law. Although the principle of legality has remained unchanged in the federal constitutional law for more than 90 years, it has lost little of its "fascination" in case law and training. The principle of legal certainty is one of the main issues which needs to be addressed by the judicature. Discretion, indeterminate legal concepts and reference can be seen as examples therefore. The so-called "differentiated principle of legality" also needs to be taken into account. In addition to this, issues such as the ordinance law of non-territorial self-governing bodies need to be considered when discussing problems concerning legality.The principle of legality in the framework of the European Union is linked to EU regulations and directives which directly affect the understanding of legality in Austria. In particular, references in legislative and regulatory texts on rules of Community Law demonstrate how much Austrian law is impacted by EU law. Essential for the overall understanding are issues concerning the requirements of Community Law in the implementation. The degree of precision has been defined by the ECJ in many decisions. The topos of the "european principle of legality" is linked to it.

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