Titelaufnahme

Titel
Personenzentrierte Begleitung von Menschen mit Behinderung : am Beispiel von ausgewählten Einrichtungen : in Zusammenarbeit mit Jugend am Werk Steiermark GmbH / vorgelegt von Ute Heitzer, Bakk. phil. ; Birgit Lengbauer, Bakk. phil. Bakk. phil MA
Weitere Titel
Personcentered support for people with disabilities
Verfasser/ VerfasserinHeitzer, Ute ; Lengauer, Birgit
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera, Barbara
ErschienenGraz, 2016
Umfang255 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Behinderung / Begleitung / Psychologie / Nichtdirektivität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96683 Persistent Identifier (URN)
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Personenzentrierte Begleitung von Menschen mit Behinderung [11.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Dieser Arbeit liegt der Gedanke zugrunde, Menschen mit Behinderung die Partizipation an der Gesellschaft zu ermöglichen. In den letzten Jahrzehnten entstanden zahlreiche Konzepte und Methoden, um diesen Weg beschreiten zu können. Eines dieser Konzepte ist die Personenzentrierte Begleitung von Menschen mit Behinderung. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden Begrifflichkeiten und relevante Gesetze erläutert. Der Fokus wird danach auf Personenzentrierte Begleitung und deren Umsetzung in der Praxis gerichtet. Anschließend wird im praktischen Teil, auf Basis einer qualitativen Befragung erforscht, „Wie Personenzentrierte Begleitung von Menschen mit Behinderung in der Praxis realisiert wird?". Anhand der Kooperation mit der Jugend am Werk Steiermark GmbH konnten MitarbeiterInnen, KundInnen und Personen aus dem Unterstützungskreis dazu befragt werden, wie sie die Umsetzung von Personenzentrierter Begleitung innerhalb dieser Organisation erlebt haben. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es sich um ein realitätsnahes Konzept handelt. Dabei wird von allen Beteiligten ein hohes Maß an Offenheit verlangt und die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen. Die größte Herausforderung wird in der Veränderung der Strukturen gesehen, da im Rahmen der Personenzentrierten Begleitung individuellere Betreuungsformen notwendig werden. Es bräuchte mehr Zeit für MitarbeiterInnen, um KundInnen den Personenzentrierten Ansatz näher zu bringen und dahingehend ihre Bewusstseinsbildung zu stärken. Die wenigen sozialen Kontakte außerhalb der Organisation sind ein Resultat langjähriger Institutionalisierung von Menschen mit Behinderung und stellen ein Hindernis im Finden von Unterstützungskreisen dar. Ein weiterer Grund, warum Angehörige nicht zu UnterstützerInnen werden, könnte in der mangelnden Aufklärung Angehöriger über Personenzentrierte Begleitung liegen.

Zusammenfassung (Englisch)

This work handles with the idea to enable people with disabilities to participate in the community. During the last decades a few concepts became important for the realization of inclusion. One of these concepts is the person-centered support for people with disabilities. In Anglophone countries the concept is common since the 80s, in German-speaking countries since the 90s. The concept of person-centered support is a combination of other concepts, like “socialroomorientation” and “person-centered planning”. There is a number of literature about these concepts, but there is none of it for person-centered support within an organization. The theoretical part of this work is about terms and legal regulations for people with disabilities. But the focus lies on the attitude and the realization of the concept of person-centered support. The empirical study is based on interviews with employees, clients and persons of support in cooperation with Jugend am Werk Steiermark GmbH. The central question of this work is: “How can person-centered support of people with disabilities be realized in practice?”Relevant findings show that the realization is possible. Though its important that all involved persons are open for changes and ready to go new ways. A big challenge is the change of structures because there is a new demand on assistance, within person-centered support. The staff needs more time to work with the new methods of person-centered support but staff as well as people with disabilities are ready to strike a new path. The staff reported problems to find circles of support, one reason was the institutionalization of people with disabilities but the other one could be that there was a lack of information for family members and friends.

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