Titelaufnahme

Titel
Himmel, Hölle, Paradies : Erkundungen mit Hans Magnus Enzensbergers "Zahlenteufel" / von Dipl.-Ing. Dr. Elisabeth Pernkopf
Weitere Titel
Heaven, hell, paradise : explorations with Hans Magnus Enzensbergers number devil
Verfasser/ VerfasserinPernkopf, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinWessely, Christian
ErschienenGraz, Jänner 2016
Umfang90 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterEnzensberger, Hans Magnus <Der Zahlenteufel>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96631 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Himmel, Hölle, Paradies [2.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hans Magnus Enzensberger ist ein Schriftsteller, der sich in seiner Literatur immer wieder auf Naturwissenschaften und deren Poesie bezieht. Insbesondere der Mathematik gilt sein fortwährendes Interesse. Im Zuge seines literarischen Schaffens für Kinder veröffentlichte er 1997 seine Erzählung "Der Zahlenteufel. Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. Gestaltet und mit Bildern versehen von Rotraut Susanne Berner". In zwölf Nächten begegnet der Protagonist Robert im Traum einem Zahlenteufel, der ihn in Welten der Mathematik entführt und einführt. In dieser Arbeit stelle ich zunächst sowohl Enzensbergers Erzählung und deren Rezeption als auch Zugänge von Enzensberger zur Mathematik dar. Am Beispiel von Enzensbergers und Berners "Zahlenteufel" lassen sich exemplarisch Aspekte des Verhältnisses von Sprache und Wissenschaften erheben. Der wissenschaftsphilosophischen Analyse des Gesprächs zwischen Robert und dem Zahlenteufel und der Bedeutung von Aufschreibungen und Zeichnungen für das Gespräch folgt eine kulturgeschichtliche Vermutung, warum Enzensberger seinen jugendlichen Protagonisten auf einen Zahlenteufel treffen lässt, der ihm eine Einladung in den Zahlenhimmel / in die Zahlenhölle überbringt. Nicht zuletzt führt die eschatologische Hintergrundmetaphorik zur fundamentaltheologischen Frage nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben und wie dieses Verhältnis in Wissenschaften zum Tragen kommt.

Zusammenfassung (Englisch)

Hans Magnus Enzensberger is an author who continually refers to sciences and their poetry. Particularly, he is interested in mathematics. In 1997, he published "Der Zahlenteufel. Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. Gestaltet und mit Bildern versehen von Rotraut Susanne Berner". It's English translation by Michael Henry Heim "The Number Devil. A mathematical adventure" was released in 1998. The book tells about a boy named Robert who meets the Number Devil in his dreams during twelve nights. The Number Devil introduces Robert into for him hitherto unknown worlds of mathematics. The thesis starts with a description of Enzensbergers narrative and its reception as well as Enzensbergers approaches to mathematics. Enzensbergerss and Berners "The Number Devil" permits to study various aspects of the relation between sciences and language. An epistemological analysis of the ongoing discourse between Robert and the Number Devil also has to refer to the significance of writings and drawings for their discussions. Furthermore, the question why Robert meets a Number Devil who invites him to the Number Heaven / to the Number Hell is analyzed based on cultural history. Finally, the eschatological background raises questions of fundamental theology concerning the relation of belief and reason and the implications of epistemic beliefs on sciences.