Titelaufnahme

Titel
Das Sparverhalten von PrivatanlegerInnen : empirische Untersuchungen zur Produktinnovation „Zielsparen” / Stefanie Stebegg, BSc
Weitere Titel
Personal saving behavior: An empirical investigation of the product innovation “Zielsparen“
Verfasser/ VerfasserinStebegg, Stefanie
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, Jänner 2016
UmfangVI, 93 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Sparverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96596 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Das Sparverhalten von PrivatanlegerInnen [2.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wenn in der heutigen Zeit von Sparen und Anlegen gesprochen wird, dann hört man immer wieder vom „Zielsparen“, einer besonderen Variante des Sparens. Sparziel, Laufzeit und Betrag werden von AnlegerInnen individuell im Vorhinein festgelegt, um den persönlichen Sparplan zu verfolgen. Unter Einbeziehung der Behavioral Finance mit speziellem Bezug auf die Theorie des Sparverhaltens werden in dieser Arbeit finanzwissenschaftliche mit verhaltensbezogenen Themen kombiniert und liefern somit ein besseres Verständnis des Verhaltens von PrivatanlegerInnen. In dieser Arbeit stellt sich die Frage, weshalb Bankinstitute diese neue und moderne Form des Zielsparens vermehrt in ihrem Sortiment anbieten und welche emotionalen Zwecke sie damit verfolgen. Um darauf Antworten zu finden, wurden in dieser Arbeit zwei empirische Untersuchungen durchgeführt. Zunächst wurde die Sichtweise zum Zielsparen mit Hilfe einer schriftlichen Befragung bei 150 PrivatanlegerInnen abgebildet. Aufbauend aus den daraus gewonnenen Daten wurden im nächsten Schritt 10 FinanzexpertInnen der “ Steiermärkischen Sparkasse“ persönlich zum Sparverhalten Ihrer KundInnen befragt. Die erhaltenen Ergebnisse aus den beiden Datenerhebungsmethoden wurden im Anschluss zusammengefügt und genau analysiert. Dadurch konnte aufgezeigt werden, dass Zielsparen erst bei 4,0 % der befragten ProbandInnen bekannt ist. Durch diesen niedrigen Bekanntheitsgrad bietet sich für Bankinstitute eine große Chance, sich in dem Bereich des modernen und innovativen Zielsparens besser zu positionieren. Diese kreative und emotionale Variante des Sparens wird laut den befragten FinanzexpertInnen innerhalb der nächsten Jahre eine Vorreiterrolle im PrivatkundInnensegment einnehmen. Durch die Einbindung von Emotionen bei den Finanzprodukten kann die Finanzbranche außerdem einen erheblichen Mehrwehrt erfahren.

Zusammenfassung (Englisch)

When people are talking about saving, the new product “Zielsparen” (saving with a goal) is often mentioned. This saving method is an innovative way to save money. With this new product saving goals, the duration and also the amount of money that shall be saved can be individually chosen. This master thesis contains a theoretical background of the Behavioral Finance Theory on the one hand and has a special focus of the saving behavior on the other hand. By combining financial topics with behavioral parts it is possible to generate a better understanding of individuals saving behavior. This master thesis discusses the question why banking institutions have the new and modern product “Zielsparen” in their financial product range and what purposes they are pursuing with this choice. In order to find answers to this question two empirical studies were conducted. At first 150 individuals were asked about “Zielsparen” in a paper and pencil interview. In the next step 10 financial experts from the banking institution “Steiermärkische Sparkasse” were asked in a personal interview how they personally experience the saving behavior of their customers. As a final step the data gained from both studies were combined and analyzed in a detailed way. One of the major results was that only 4.0 % of the 150 participants knew about “Zielsparen”. This low awareness level represents a great opportunity and chance for banking institutions to achieve a better position in the market of saving products. According to the financial experts that were interviewed the product innovation “Zielsparen” will play a major role in the banking sector within the next few years. By integrating emotions into financial products the banking sector will achieve a significant additional value for their financial business.