Titelaufnahme

Titel
"Erhält man durch sequentielles Binden an Hyaluronat eine Spermienpopulation besserer Qualität?" / Stefanie Schansker
Weitere Titel
Does one receive by sequential bandages in Hyaluronat a sperm population of better quality?
Verfasser/ VerfasserinSchansker, Stefanie
Begutachter / BegutachterinEbner, Thomas ; Petek, Erwin
ErschienenGraz, November 2015
Umfang62 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Spermium / Hyaluronsäure / Spermium / Hyaluronsäure / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96376 Persistent Identifier (URN)
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"Erhält man durch sequentielles Binden an Hyaluronat eine Spermienpopulation besserer Qualität?" [1.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die Hilfe des Hyaluronsäure-Spots, erfolgt eine Selektion der reifen Spermien. Das PICSI-Spermienauswahlsystem basiert auf dieser Fähigkeit, da nur reife Spermien einen hyaluronanspezifischen Rezeptor tragen. In Studie 1 wurde geprüft, ob durch das Abpflücken vom Hyaloran-Mikrotropfen dieser Rezeptor einen Schaden nimmt. Ein unversehrtes‚ intaktes und vollständiges Kernchromatin ist ein weiteres wichtiges Kriterium für die Qualität eines Spermiums. Es ist bekannt, dass durch die PICSI-Methode, Spermien mit einer besseren Chromatin-Kondensierung am Hyaluronsäure-Spot binden und somit eine bessere Selektion gegenüber zum nativen Ejakulat möglich ist. In der zweiten Studie wurde versucht ob man gute Spermien mit normaler Chromatin-Kondensierung, beim Abpflücken der gut gebundenen Spermien vom Hyaluronan-Mikrotropfen, im Vergleich zu den nativen Spermien herausfiltern kann und ob ein zweites Mal binden am Hyaluronan-Mikrotropfen noch bessere Spermien mit normaler Chromatin-Kondensierung gefunden werden können als mit einmal guter Bindung. Die Studien erfolgten prospektiv, in einer Fall-Kontrolle-Studie im Andrologie und IVF-Labor des Universitären Kinderwunschzentrum Kiel.1. Studie: Nach einer Gewinnung des Ejakulates, für diagnostische Forschungszwecke wurde bei 29 Patienten versucht eine PICSI-Methode durchzuführen. Aufgrund einer schlechten Langzeitmotilität konnten bei 2 Patienten keine PICSI-Methode ins Auge gefasst werden. Insgesamt wurden 1668 Spermien nach der ersten Bindung abgepflückt und auf einen zweiten Hyaluronan-Mikrotropfen gegeben. Die Spermien wurden nach einer Inkubationszeit von 10min auf dem zweiten Hyaluronan-Mikrotropfen in drei Gruppen eingeteilt (nochmal gebundene Spermien, keinen Beweglichkeit und keine Bindung aber beweglich).2. Studie: Insgesamt 1360 Spermien wurden von 15 Patienten überprüft. 1440 Spermien einmal am Hyaluronan-Mikrotropfen gebunden und gut gebundenen Spermien wurden ein zweites Mal am Hyaluronan-Mikrotropfen zugegeben und 10min inkubiert. Nach einer Einteilung in drei Gruppen (nochmal gebundene Spermien, keinen Beweglichkeit und keine Bindung aber beweglich) wurde versucht einzelne Spermien auf eine Objektträger zugeben und mit Hilfe der Anilinblau-Färbung anzufärben. Durch die Schwierigkeit der Wiederfindung der Spermien gingen insgesamt 80 Spermien verloren. Nach der Anfärbung wurden die Spermien in zwei Gruppen eingeteilt (normale Chromatin-Kondensierung und unkondensiertes Chromatin) Zusammenfassung: 1.Studie: nur im Vergleich von Asthenozoospermie zu Normozoospermie konnte ein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Man kann davon ausgehen, dass die Einschränkung der Beweglichkeit einen Einfluss hat. 2. Studie: Einen höheren Anteil an normaler Chromatin-Kondensierung konnte mit Hilfe der zweiten Bindung am Hyalornan-Mikrotropfen, gegenüber des nativen Ejakulates und der ersten Bindung an der Hyaloronsäure, festgestellt werden. Spermien mit einer Einschränkung der Bindung und der Beweglichkeit zeigten keinen signifikanten Unterschied in der Chromatinverteilung, zum nativen Ejakulat.

Zusammenfassung (Englisch)

The PICSI- sperm selection system is based on the capability of mature sperm to attach to hyaluronic acid spots on the dish since only mature sperm carry a specific receptor - hyaluronan. The nuclear chromatin is another important criterion for the quality of sperm. It is known that in PICSI, sperm with better chromatin condensation bind to the hyaluronic acid spot. Thus, a better selection of sperm is possible com-pared to the native ejaculate. In the 1st study it was examined whether picking up the sperm from the hyaluronan microdrops affects the receptor. In the second study, an attempt was made if sperm with normal chromatin condensation, can be filtered out when they are well-bound sperm to the hyaluronan microdrops, compared to the native sperm and whether a second binding to hyaluronan improves the chances of finding sperm with normal chromatin condensation. The studies were carried out prospectively, in a case-control study in the Andrology and IVF laboratory of university fertility clinic in Kiel. Study 1: After processing the ejaculated semen sample, PICSI was attempted in 29 patients. Due to a poor outcome after sperm processing, no PICSI method could be performed in 2 patients. A total of, 1668 bound sperm were identified in the first microdrop of the PICSI dish. These sperm were transferred to the second microdrop and after an incubation time of 10 min on the second hyaluronan microdrop, they were divided into three groups (re-bound sperm, immotile not-bound and motile but not re-bound). Study 2: A total of 1360 spermatozoa of 15 patients were analyzed. The sperm in the above mentioned groups were stained individually using aniline blue dye for chromatin. A total of 80 sperm were lost during the staining procedure. After staining, the sperm were divided into two groups those with normal chromatin condensation and those with uncondensed chromatin. Results: Study 1: A significant difference was observed only in the comparison of asthenozoospermia to normozoospermia in the re-binding of the sperm to the hyloronan microdrop. One can assume that the restriction of movement in ashenozospermia had an influence and hence, it was observed that fewer sperms re-bound than in normospermia. Study 2: A higher percentage of normal chromatin condensation was seen in the sperms that bound a second time compared to the sperms in the native ejaculate and those that bound the first time. Sperm in the second drop which were immotile and did not bind the second time showed no significant difference in the chromatin to the native ejaculate.

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