Titelaufnahme

Titel
Der Kelmscott Chaucer im Spannungsfeld von Bildtraditionen / vorgelegt von Johanna Fößl
Weitere Titel
The Kelmscott Chaucer in the field of tension of pictorial traditions
Verfasser/ VerfasserinFößl, Johanna Maria
Begutachter / BegutachterinStadlober, Margit
ErschienenGraz, 2015
Umfangiv, 171 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Morris, William / Chaucer, Geoffrey / Ausgabe <Druckwerk> / Kelmscott Press / Illustration
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96349 Persistent Identifier (URN)
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Der Kelmscott Chaucer im Spannungsfeld von Bildtraditionen [30.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den 1890er-Jahren initiierte der englische Künstler und Kunsthandwerker William Morris den Druck einer Ausgabe der gesammelten Werke des mittelalterlichen Dichters Geoffrey Chaucer. Der sogenannte Kelmscott Chaucer enthält beinahe 90 schwarz-weiße Illustrationen des präraffaelitischen Künstlers Edward Burne-Jones und zahlreiche Bordüren und Initialen, die Morris selbst entwarf. Dieser Druck nimmt aufgrund seiner reichen Ausstattung eine herausragende Rolle unter den von der Kelmscott Press veröffentlichten Drucken ein. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kunstwissenschaftlichen Untersuchung des gesamten ornamentalen sowie szenischen Buchschmucks des Kelmscott Chaucer unter dem Aspekt der stilistischen Analyse. Die zentrale Frage hierbei lautet, auf welche Vorbilder Morris und Burne-Jones in ihrer Arbeit am Kelmscott Chaucer zurückgreifen und wie sie diese und deren Bildtraditionen rezipieren. Dazu werden Vergleichsbeispiele aus mehreren Kunstepochen herangezogen, die von mittelalterlichen Handschriften und Inkunabelschmuck über Bildwerke der Renaissance sowie Morris und Burne-Jones eigenes Schaffen reichen. Die rezipierten Vorbilder werden sowohl in das theoretische Denken der beiden Künstler als auch in das englische Kunstschaffen des 19. Jahrhunderts eingeordnet. Ferner wird außerdem auf den formalen Aufbau der Ausgabe sowie einige technische Details beim Druckvorgang eingegangen. Ein Kapitel wird kurz Zweck und Funktion des Kelmscott Chaucer darlegen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the 1890s the English artist and artisan William Morris initiated a print of an edition of the medieval poet Geoffrey Chaucers collected works. The so-called Kelmscott Chaucer contains nearly 90 illustrations in black and white by the Pre-Raphaelite artist Edward Burne-Jones and numerous borders and initials designed by Morris himself. This print fulfils a pre-eminent role amongst the Kelmscott Presss issued prints due to its rich decor. The thesis on hand deals with an art scientific survey of the Kelmscott Chaucers whole ornamental and narrative book decoration by means of stylistic analysis. The main question posed is which examples Morris and Burne-Jones refer to in their work on the Kelmscott Chaucer and how they embrace them and their pictorial traditions. To answer this question numerous examples from various art periods are consulted for comparison, reaching from medieval manuscripts and incunabula decor to Renaissance artworks as well as Morriss and Burne-Joness own oeuvre. The examples referred to are put into context with both the English art of the 19th century and both artists attitudes and opinions. Furthermore the thesis deals with the editions layout as well as some technical details in the printing process. Finally one chapter presents a brief explanation of the Kelmscott Chaucers function and purpose.

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