Titelaufnahme

Titel
Planspiel als Methode der politischen Bildung : eine qualitativ empirische Untersuchung an berufsbildenden Schulen / Monika Karner, Bakk.rer.soc.oec ; Alexandra Peterlin, BSc
Weitere Titel
Simulation game as a method of civic education : a qualitative empirical study at vocational schools
Verfasser/ VerfasserinPeterlin, Alexandra ; Karner, Monika
Begutachter / BegutachterinTafner, Georg
ErschienenGraz, Jänner 2016
UmfangXI, 200 Seiten : Zusammenfassungen (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96338 Persistent Identifier (URN)
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Planspiel als Methode der politischen Bildung [2.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Planspiel als handlungsorientierte Unterrichtsmethode beeinflusst Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern positiv in Hinblick auf Motivation, Konzentration und Lernintensität. Beim Einsatz der Methode ist darauf zu achten, dass die drei Phasen (Einführung, Spiel, Reflexion) konsequent gespielt werden und eine entsprechende Vor- und Nachbereitung als Einbettung in das pädagogische Gesamtkonzept stattfindet. Planspiele sind auch für die performative Pädagogik bedeutend, da Teilnehmende dabei Problemlösungskompetenzen entwickeln können. Das Planspiel Demokratie-Bausteine Mein Land. Dein Land. Unsere Union. wird vom steirischen Verein beteiligung.st an Schulen angeboten. Den Jugendlichen wird damit ermöglicht, demokratische Problemlösungsprozesse aktiv zu erleben und zu gestalten. Sie lernen mit verschiedenen Interessen, Zielsetzungen bis hin zu Interessenskonflikten umzugehen. Dieses Planspiel wurde von April bis Juni 2015 unter der wissenschaftlichen Leitung von Priv.-Doz. Georg Tafner zum zweiten Mal evaluiert. Ziel der Untersuchung war es unter anderem zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler die Rolle als Politikerin oder Politiker erleben bzw. wie sie es erleben, von anderen Politikerinnen und Politikern vertreten zu werden. Im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektes wurden zehn steirische berufsbildende Schulen (fünf Berufsschulen und fünf berufsbildende höhere Schulen) von vier Studentinnen wissenschaftlich begleitet. Das gesamte Forschungsprojekt wurde vom Land Steiermark finanziert und umfasst sowohl diese Masterarbeit als auch jene von Laura Horn und Christine Leber (2015). Die Datenerhebung und -analyse folgte einem Mixed-Methods-Ansatz mit Triangulation. Der Schwerpunkt der vorliegenden Masterarbeit liegt auf der theoretischen Ausführung der beiden qualitativen Forschungsinstrumente Beobachtung und Interview, deren Auswertung und die Darstellung der Ergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

The simulation game as action-oriented teaching method affects learning processes of students positively in terms of motivation, concentration and learning intensity. When using this method it is necessary to make sure that the three phases (introduction, play, reflection) are played consistently and that an appropriate preparation and post-processing is held as an embedding in the pedagogical overall concept. Simulation games are also significant for the performative pedagogy because attending persons are able to develop their problem-solving skills. Building Blocks of Democracy My Land. Your Land. Our Union. is an simulation game offered from the Styrian association beteiligung.st. The simulation game allows young people to actively experience democratic problem-solving processes. They learn to deal with different interests and objectives and also with conflicts of interests. The simulation game was evaluated for the second time from April to June 2015 and it was scientifically conducted by Prof. Georg Tafner. The aim of this second evaluation is, among other aims, to find out how young people experience the role of a politician and how they experience the situation when they are represented by other politicians. As a part of this research project ten Styrian vocational schools (five vocational schools and five vocational high schools) were scientifically monitored by four female students. The entire research project was funded by the State of Styria and includes this masters thesis as well as the master thesis of Laura Horn and Christine Leber (2015). The data collection and analysis followed a mixed-methods approach with triangulation. The focus of this thesis is on the theoretical design of the two qualitative research tools observation and interview, their evaluation and the presentation of results.