Titelaufnahme

Titel
The influence of the thyroid state on the quality of oocytes / Anna Maria Kurzreiter, BSc
Verfasser/ VerfasserinKurzreiter, Anna Maria
Begutachter / BegutachterinEbner, Thomas ; Petek, Erwin
ErschienenGraz, 2015
Umfang79 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Eizelle / Schilddrüse / Fertilität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96271 Persistent Identifier (URN)
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The influence of the thyroid state on the quality of oocytes [3.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem Zusammenhang der Eizellqualität und der Funktion der Schilddrüse der Frau. Es bekannt ist, dass sich eine fehlerhafte Schilddrüsenfunkion (Hypothyreose, Hyperthyreose, Autoimmunität) negativ auf die Fertilität auswirkt. Während meines Aufenthaltes im LKH St. Pölten bei Frau Dr. Gruber sammelte ich die Daten von 40 Patientinnen. 20 davon mit unauffälligen Schilddrüsenbefunden und 20 davon mit auffälligen Werten. Genauer betrachtet werden in meiner Arbeit die TSH-Werte vor und nach der Therapie, und die Menge bzw. Qualität der erhaltenen Eizellen und das Ergebnis der Behandlung. Methoden:410 Eizellen von 40 Patientinnen wurden analysiert. Die Eizellen und Schilddrüsenhormonwerte der 40 Patientinnen die sich einer IVF unterzogen wurden dokumentiert und statistisch ausgewertet. Dies ist eine Retrospektive Studie die im Kinderwunschzentrum LKH St. Pölten durchgeführt wurde. Die TSH- und Schilddrüsenhormonwerte die analysiert wurden waren schon dokumentiert. Resultate: Die Resultate zeigen, dass wenn der TSH-Wert vor einer Kinderwunschbehandlung therapiert wird und auf einen gewissen Wert (ca. 2,5IU/mL) eingestellt wird, keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Qualität and Quantität der Eizellen gegeben ist. Es ergab nur ein Parameter eine Signifikanz hinsichtlich der Qualität der Eizellen umzwar der, der Polkörper (p= 0.049) detektiert. Diese waren in den beiden Gruppen verschieden. Auch ein Einfluss auf die Schwangerschaftsrate ist nicht zu erkennen. Nur beim Vergleich Antikörper positiv und Schwangerschaftsrate wurden signifikante Unterschiede detektiert. Dieses Ergebnis könnte jedoch durch die limitierte Patientenzahl verfälscht sein.Schlussfolgerung: Es kann daher angenommen werden, dass durch das therapieren der TSH-Werte genauso gute IVF Ergebnisse erzielt werden können wie bei Patientinnen mit normalen TSH-Werten. Nur das vorhandensein von Antikörpern kann das Ergebnis wahrscheinlich beeinflussen. Die Quantität der gewonnen Eizellen ware unbeeinflusst. Die Qualität der Eizellen ist nach der Schilddrüsenthyerapie nicht beeinflusst, nur die Polkörper scheinen von schlechterer Qualität zu sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: In this thesis I focused on the investigation of how the thyroid state of a woman influences the quality of a womans oocytes. It is already know that thyroid malfunctions (e.g. Hypothyroidism, hyperthyroidism, thyroid autoimmuntiy) have negative impacts on a woman's fertility During my stay at the Kinderwunschzentrum LKH St. Pölten I gathered the dates of 40 patients (20 with a normal thyroid state and 20 with abnormalities in thyroid function) and took a closer look on the TSH-value before and after the therapy. Furthermore I analysed the quantity and quality of the gained oocytes and the outcome of the whole treatment. Inlcuding pregnancy rate and baby-take home rate. Methods: Altogether 410 egg cells from 40 patients were analyzed. The oocytes and thyroid gland hormones from 40 woman undergoing an infertility treatment were documented and statistically evaluated. This is an retrospective study. The TSH-values and hormone states that were investigated had already been measured.Results: The results show that, if the TSH-value is adjusted to the ideal value (approx. 2.5 IU/mL), there are no significanct differences in quality and quantity of the oocytes. Only one parameter showed a significance (p= 0.049). The quality of the polar bodies differed between the two groups. Furthermore no influence on the pregancy rate between those two groups was detected. Significant differences were detected concerning antibodies and pregnancy rates. But this could be falsified by the limited number of patients. Conclusion: It can be assumed that after therapy and regulation of the TSH value, the success of IVF does not differ from a treatment with patients with normal TSH values. Only the presence of thyroid antibodies could impair the pregnancy rate. The quantity of the gained oocytes did not differ between the two groups. Regarding the quality of the oocytes the results showed that most of the parameters which describe a oocyte from good quality are not affected. Only the polar bodies seem to appear of worse quality.