Titelaufnahme

Titel
Der vertikale Informationsaustausch im europäischen Kartellrecht / von Magdalena, Steinbacher
Weitere Titel
The vertical exchange of information in European competition law
Verfasser/ VerfasserinSteinbacher, Magdalena
Begutachter / BegutachterinBoric, Tomislav
ErschienenGraz, Oktober 2015
Umfang91 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Kartellrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96137 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Der vertikale Informationsaustausch im europäischen Kartellrecht [0.54 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der vertikale Austausch von Informationen ist kein Randthema des europäischen Kartellrechts und sollte auch nicht als solches gehandhabt werden. Die Weitergabe von Daten ist essentieller Bestandteil geschäftlicher Beziehungen. Unternehmen werden in der Folge vor die Herausforderung gestellt, das Spannungsverhältnis zwischen Kartellrechtskonformität und Ökonomie des eigenen Marktverhaltens möglichst effektiv zu koordinieren. Dies gestaltet sich in der Praxis aufgrund der starken Einzelfallbezogenheit der Zulässigkeitsgrenze und den damit einhergehenden Unsicherheiten oftmals als schwierig. Ziel der Diplomarbeit ist es daher zum einen durch das Zusammenführen einschlägiger Judikatur und Literatur das kartellrechtliche Verbot des vertikalen Informationsaustauschs näher zu beleuchten. Die rechtliche Grundlage hierfür bietet Art 101 Abs 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Zum anderen sollen Abgrenzungskriterien ermittelt werden, welche es dem Rechtsanwender ermöglichen, das eigene Verhalten richtig zu beurteilen. Ferner werden typische Problemfelder in der Praxis aufgezeigt und ebenfalls anhand korrespondierender Judikatur und Literatur analysiert. Abschließend werden auf Basis der getätigten Beobachtungen Empfehlungen abgegeben, welche den Normadressaten als Grundlage für eine Reduktion kartellrechtswidrigen Informationsaustauschverhaltens in vertikalen Verhältnissen dienen sollen.

Zusammenfassung (Englisch)

The vertical exchange of information is no side issue of the European cartel law and shouldnt be handled as such. The disclosure of information is an essential part of business relations. Therefore, undertakings get challenged to coordinate the tensions between compliance with cartel law and the economics of their own market behaviour. In practice this proves to be difficult due to the individual case relatedness of the acceptable level and the uncertainties resulting thereof. Hence the purpose of this thesis is to examine the legal prohibition of the vertical exchange of information by combining applicable judicature and literature. The legal basis is Art 101 (1) Treaty on the Functioning of the European Union (TFEU). Furthermore, criteria for demarcation will be established to enable legal practitioners to assess their own market behaviour. In addition, typical problematic issues in practice will be illustrated and also be analysed due to corresponding judicature and literature. Subsequently recommendations will be made, to conduce as a basis to legal subjects for the reduction of anti-competitive behaviour regarding information exchanges in vertical relations.