Titelaufnahme

Titel
Morphologische und morphokinetische Auffälligkeiten des Embryos die Aneuploidien implizieren / Viktoria Riegelbauer
Weitere Titel
Morphological and morphokinetic abnormalities of embryos that indicates aneuploidies
Verfasser/ VerfasserinRiegelbauer, Viktoria
Begutachter / BegutachterinEbner, Thomas ; Petek, Erwin
ErschienenGraz, 27. Oktober 2015
Umfang70 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Eizelle / Embryo / Morphologie / Aneuploidie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96027 Persistent Identifier (URN)
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Morphologische und morphokinetische Auffälligkeiten des Embryos die Aneuploidien implizieren [1.38 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Etwa 70% der Schwangerschaften enden bereits bevor sie überhaupt von den betroffenen Frauen bemerkt werden. Die Gründe für diese Spontanaborte können vielzählig sein. Sie stehen im Zusammenhang mit dem fortgeschrittenen Alter der Frau, der Anzahl der bereits erfolgten Aborte, genetischen Faktoren, Uterusfehlbildungen, Infektionen und anderen Gründen.Um diese Spontanaborte zu vermeiden/verringern wird es Paaren ermöglicht, ihre Eizellen oder Embryonen genetisch zu untersuchen. Aneuploidien können jedoch derzeit nur mittels invasiver Untersuchungen am Embryo oder der Eizelle diagnostiziert werden. Da dies immer ein gewisses Risiko für den Embryo mit sich bringt, ist es von großem Interesse eine alternative, non-invasive, Möglichkeit zu schaffen.Ziel dieser Arbeit war es, vorhandene Publikationen darzustellen, welche sich mit der Detektion von morphokinetischen und morphologischen Auffälligkeiten von Eizelle und Embryo, die auf Aneuploidien hinweisen, beschäftigen.Lediglich zwei der genannten Auffälligkeiten stehen in direkter Korrelation mit chromosomalen Anomalien. Dabei handelt es sich um Rieseneizellen, sowie Zygoten mit 3PN.Die morphologische und morphokinetische Beurteilung hilft dabei euploide Embryonen zu selektieren, die Genauigkeit dieser Methode ist mit dem derzeitigen Stand allerdings noch nicht zufriedenstellend. Daraus schließt sich, dass die PID zweifellos weiterhin klinische Anwendung finden wird. Allerdings kann die nicht-invasive visuelle Beobachtung, d.h. eine Kombination aus morphologischen und morphokinetischen Ereignissen, Embryonen mit einem erhöhten Risiko identifizieren. Dies könnte eventuell ein hilfreiches Werkzeug zur Vermeidung von Biopsien und PID sein. Allerdings gilt das hauptsächlich für junge Paare, deren Risiko für Aneuploidien im Vergleich zu älteren Paaren geringer ist. Zumindest kann diese Methode dazu dienen, die Anzahl der zu biopsierenden Embryonen zu verringern, und somit Kosten zu sparen.

Zusammenfassung (Englisch)

Approximately 70% of pregnancies end already before they are even noticed by the affected women. The reasons for these spontaneous abortions can be numerous. They are related to the advanced age of the woman, the number of previous miscarriages, genetic factors, uterine malformations, infections etc.To avoid / reduce these spontaneous abortions it is possible to genetically analyze the ova / embryos. At the moment aneuploidies can only be diagnosed by invasive exami-nations of the embryo or the oocyte. As this always carries a certain risk for the gamete or embryo, it is of great interest to create an alternative, non-invasive, option.The aim of this study was to screen relevant literature, which deals with the detection of morphological and morphokinetic abnormalities of oocytes and embryos that indicate aneuploidies.Only two of these abnormalities are actually linked to chromosomal abnormalities. These two are giant oocytes and zygotes showing 3PN.The morphological and morphokinetic assessment helps to select euploid embryos but the accuracy of this method is not satisfying at the current level. Nevertheless the PID will undoubtedly continue to find clinical application. However, the non-invasive visual observation, which means a combination of morphological and morphokinetic events, is able to identify embryos with an increased risk. This could possibly be a useful tool to avoid biopsies and PID. This non-invasive method mainly applies for young couples who have a modest risk for aneuploidy compared to older couples.At least, this method can be used for this purpose to reduce the number of biopsied embryos and thus save costs.