Titelaufnahme

Titel
Die Themen populistischer Parteien aus rechts- und politikwissenschaftlicher Sicht : Länderstudie Dänemark / vorgelegt von Lena Sophie Franke
Weitere Titel
The topics of populist parties from a legal and political science perspective - case study Denmark
Verfasser/ VerfasserinFranke, Lena Sophie
Begutachter / BegutachterinPoier, Klaus
ErschienenGraz, 2016
UmfangV, 114 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abstracts in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Dänemark / Partei / Populismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-96004 Persistent Identifier (URN)
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Die Themen populistischer Parteien aus rechts- und politikwissenschaftlicher Sicht [2.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Populismus ist ein immer dominanter werdendes Phänomen in der europäischen politischen Landschaft. Auch in der Politikwissenschaft gibt es eine Fülle an Forschung und Literatur, die sich mit den verschiedensten Facetten des (Rechts-)Populismus beschäftigt.Die vorliegende Arbeit versucht im Zuge eines Forschungsprojektes, das mehrere Länder in Europa umfasst, einen neuen Weg zur Erforschung populistischer Parteien zu beschreiten und wählte dazu einen realitätsnahen und themenfokussierten Ansatz.Einleitend wird, basierend auf dem Stand der politikwissenschaftlichen Forschung, eine eigenständige und zweckmäßige Definition des Phänomens Populismus ausgearbeitet und ein Überblick über das politische Verfassungssystem und das Parteienrecht des Beispiellandes Dänemark gegeben. Anhand dieser Definition werden die politischen Parteien analysiert und als populistisch oder nicht populistisch klassifiziert. Im konkreten Fall wurde die Dänische Volkspartei (Dansk Folkeparti DF) als populistisch eingestuft. Anschließend wurden zwei dänische Tageszeitungen, eine als Qualitätszeitung und eine als Boulevardblatt geltend, im Zeitraum von zwei Monaten vor der Parlamentswahl am 15. September 2011 analysiert. Dabei wurden die Artikel mit Verbindung zur Dänischen Volkspartei herausgefiltert und einer detaillierten Inhaltsanalyse mit Hilfe einer im Vorhinein festgelegten Code-Liste unterzogen. Das Ergebnis dieser Analyse führt zu einem klaren Bild der wichtigsten Themen für die Dänische Volkspartei im Wahlkampf 2011, die abschließend nochmal in Zusammenhang mit typischen Merkmalen populistischer Parteien gestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Populism is an increasingly dominant phenomenon in the European political landscape. Also in political science there is a plentitude of research and literature dealing with this complex topic.Together with other studies on different European countries the present thesis is embedded in a research project aiming to take a new approach for research on populist parties, an approach close to reality and focused on the topics the parties in question introduce.Based on the existing research and literature about (right-winged) populism in political science, an own and functional definition of populism was developed. The introduction is completed by an overview about the Danish political and constitutional system and the legal situation for political parties in Denmark. The introduced definition for populist parties is then used to analyze the Danish political parties and classify them as populist or non-populist. This process resulted in one Danish party being identified as populist, the Danish Peoples Party (Danks Folkeparti DF). Subsequently two major Danish newspapers, one belonging to the field of high-quality journalism and one perceived as tabloid, were searched for articles referring to the Danish Peoples Party in a research period of two months before the elections to parliament on September 15th 2011. Those articles were then subject of a detailed content-analysis by means of a given list of codes. The outcome of this analysis leads to a distinct picture of the main and most relevant topics the Danish Peoples Party presented while campaigning for election 2011. In the concluding remarks the found topics are contextualized within the developed frame of characteristic of populist parties.