Titelaufnahme

Titel
The Serbian diaspora in Southern Ontario: Life history and perceptions of ethnic identity in transition / submitted by: Rados Panic
Weitere Titel
The Serbian Diaspora in Southern Ontario: Life History and Perceptions of Ethnic Identity in Transition
Verfasser/ VerfasserinPanic, Rados
Begutachter / BegutachterinGalijas, Armina
ErschienenGraz, 2016
Umfang90 Blätter : 2 Blatt Zusammenfassung
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ontario <Süd> / Serben / Ethnische Identität / Kollektives Gedächtnis
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95977 Persistent Identifier (URN)
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The Serbian diaspora in Southern Ontario: Life history and perceptions of ethnic identity in transition [0.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich die serbische Diaspora in Süd-Ontario ihrer Lebensgeschichte im Kontext diverser sozio-politischer Epochen erinnert. Der personenzentrierte ethnografische Ansatz ermöglicht es zu begreifen, wie sich Personen innerhalb der serbischen Diaspora durch das Erklären des sozialen Kontexts innerhalb einer persönlichen Biografie erinnern.Semi-strukturierte Interviews geben dieser Studie die qualitativen Daten, die nötig sind, um die Frage der Erinnerung von Personen zu analysieren. Personen reflektieren ihre persönlichen Erinnerungen in drei verschiedenen sozialen Kontexten: im Kontext des sozialistischen Jugoslawiens, im Kontext des Jugoslawienkrieges und im Kontext der Emigration nach Kanada. Diese Arbeit versucht zu klären, ob Personen innerhalb der serbischen Diaspora einige Teile ihrer persönlichen Erinnerung vernachlässigen, um bestimmte Normen ihrer kulturellen Identität zu wahren. Es wird aufgezeigt, wie Personen bestimmte Aspekte ihrer Autobiographien zugunsten ihrer kollektiven ethnischen Identität anpassen. Die Arbeit versucht zu klären, ob ein Nachdenken über bestimmte soziale Systeme die Frage der kulturellen oder individuellen Identität in den Vordergrund schiebt. In der Studie wird evident, dass sich die Dominanz der kulturellen und individuellen Erinnerung verschiebt, je nach Wichtigkeit der kulturellen, d. h. ethnischen Identität in den jeweiligen sozio-politischen Systemen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis will examine how the Serbian Diaspora in southern Ontario remembers their life history in the context of different socio-political eras. The person-centered ethnographical approach allows for understanding of how individuals within the Serbian diaspora remember by explaining the social context within an individuals biography. Semi-structured interviews allow for the thesis to attain qualitative data needed to analyze the question of memory among individuals. Individuals reflect upon their personal memories in three different social contexts: the socialist Yugoslav period, the Yugoslav wars and immigration to Canada. This thesis attempts to see whether individuals within the Serbian Diaspora neglect certain parts of their individual memories in order to maintain the norms of their collective cultural identity. This thesis will present how individuals adjust certain aspects of their autobiographies for the sake of collective ethnic identity. It will try to decipher whether reflecting on certain social systems push the question of cultural identity or individual identity to the forefront. This thesis provides evidence that the dominance of cultural and individual memory shift according to the importance of cultural, i.e. ethnic identity in particular socio-political systems.