Titelaufnahme

Titel
Junge FacharbeiterInnen in der Region Steirische Eisenstraße : Potentiale zur Stärkung einer von Abwanderung geprägten Region / Anna Lampl
Weitere Titel
Young skilled workers of the Styrian Iron Road as potentials for strengthening an emigration affected region
Verfasser/ VerfasserinLampl, Anna
ErschienenGraz, 2016
Umfang120 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steirische Eisenstraße / Regionalentwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95906 Persistent Identifier (URN)
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Junge FacharbeiterInnen in der Region Steirische Eisenstraße [4.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vor allem von Abwanderung geprägte Regionen stehen gegenwärtig vor der Herausforderung des demographischen Wandels und des sich dadurch verändernden Arbeitskräftepotentials. Der Trend zur Höherqualifizierung und sich verändernde Qualifikationsprofile erschweren die Situation geeignete Fachkräfte zu finden, weshalb von einem Fachkräfteengpass gesprochen werden kann.Diese Arbeit widmet sich der Fragestellung welche Handlungsfelder für Regionalentwicklung und Unternehmen für eine Fachkräftesicherung entscheidend sein können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Betrachtung der Wanderungsentscheidungen von jungen FacharbeiterInnen und deren Wahrnehmung der Region Steirischen Eisenstraße. Dazu wurden mithilfe eines Fragebogens junge FacharbeiterInnen in Groß- und Mittelunternehmen zur Arbeitssituation, zu Attraktivitätsmerkmalen, Image der Region sowie zu Abwanderungsmotiven befragt. Daraus ergaben sich Handlungsfelder, welche auf bestehende positive Strukturen aber auch auf Herausforderungen hinweisen.Für ein Halten oder für eine Rückkehr besitzen weiche Faktoren eine oft entscheidende Rolle. So sind Elemente wie ein positives Image der Region, soziale Infrastruktur, Freizeitangebot und die Qualität des Wohnens Faktoren, welche für eine Fachkräftesicherung in der Region von Bedeutung sind. Die Handlungsfelder umfassen daher das Hervorstreichen der Attraktivitätsmerkmale, die Förderung von Verbundenheit und bürgerschaftlichem Engagement, das Angebot und die transparente Darlegung von leistbarem Wohnraum, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Förderung von Akzeptanz für Diversität.Der demographische Wandel und die Entwicklung zu sich verändernder Beschäftigung durch Industrie 4.0 verlangen des Weiteren stetige Weiterbildungen im Sinne eines Lebenslangen Lernens. Kooperationen und Netzwerke können für die Industrieregion zu einer zukunftsorientierten innovativen Positionierung verhelfen.

Zusammenfassung (Englisch)

Especially regions wich are affected by emigration are facing challenges of the demographic change and thereby changing labour force potential. The trend towards higher qualifications and changing skill-profiles complicates the situation to find suitable professionals. This is termed as a shortage of skilled labor because of a a skill mismatch. This work follows the question which fields for regional development and companies are important to ensure skilled workers in the region. It focuses on the consideration of decisions from young skilled workers for migration and their perception of the region Styrian Iron Road. The aim is to define action-fields and strategies to make young people stay or re-welcome them again in case of emigration, in order to counteract the shortage of skilled workers. Young skilled workers from large- and medium-sized companies were asked by using a questionnaire about their work situation, attractive features and image of the region as well as about intensions to migrate and their motifs. This led to action-fields, which refer to existing positive structures as well as to challenges.There is a highly relevance of soft location factors for holding or a return of skilled workers. Elements such as a positive image of the region, social infrastructure, leisure facilities and the quality of living are factors, which are important to ensure the labour force potential. The action-fields include the strengthening of attractive features, to encourage connectivity and civic engagement, the offer and the transparence of affordable housing, strengthening social cohesion and to encourage the acceptance for diversity. Demographic change and developments to changing employment by industry 4.0 require further steady improvements in the sense of lifelong learning. Cooperation and networks can help the industrial region to a future-oriented innovative positioning.