Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkungen politischer Instabilität der MENA-Region auf die strategische Standortpolitik internationaler Konzerne / Wolfgang Rechberger, Bakk.rer.soc.oec.
Weitere Titel
The Impacts of Political Instabilities in the MENA-Region on the Strategic Location Policy of International Enterprises
Verfasser/ VerfasserinRechberger, Wolfgang
Begutachter / BegutachterinGutschelhofer, Alfred
ErschienenGraz, Februar 2016
UmfangVII, 122, XXI Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
Zusammenfassungen in englischer und deutscher Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Nordafrika / Naher Osten / Multinationales Unternehmen / Standortfaktor / Politische Stabilität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95783 Persistent Identifier (URN)
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Die Auswirkungen politischer Instabilität der MENA-Region auf die strategische Standortpolitik internationaler Konzerne [1.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Beginn des Arabischen Frühlings im Jahr 2010 wurde eine Welle der Gewalt und Aufstände in den Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens (MENA-Region) ausgelöst. Staaten wie der Irak oder Syrien gelten seither als Konfliktzone. Terroriristische Organisatio-nen wie dem Islamischen Staat (IS) gelang es, weitreichende Gebiete unter seine Herrschaft zu bringen. Seither sind weite Regionen von einer anhaltenden politischen Instabilität geprägt. Diese zog sowohl mikro- als auch makroökonomische Konsequenzen mit sich. Internationale Konzerne, die in der MENA-Region angesiedelt sind bzw. waren, blieben davon nicht unbe-rührt. Diese Arbeit untersucht die standortstrategischen Entscheidungen, bedingt durch die politische Instabilität in den MENA-Nationen. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf internationalen Energiekonzernen den sogenannten IOCs da für diese die MENA-Region aufgrund ihrer lukrativen Ressourcenausstattung als attraktive Standortwahl gilt. Als Aus-wahlkriterium galt einerseits die produzierte Menge in BOE (Barrels of Oil Equivalent) und das Engagement bzw. Verwurzelung in den Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens. Als Analyseinstrument diente das von Michael Eugene Porter entwickelte Diamanten-Modell, welches im Jahr 1990 im Werk „The Competitive Advantage of Nations: Creating and Sustai-ning Superior Performance“ erschien. Um die Auswirkungen der politischen Instabilität auf die Standortstrategie von IOCs feststellen zu können, diente einerseits die im Modell verwen-dete exogenen Größe die Rolle des Staates als Einflusskomponente sowie weiterführende literarische Werke zum Thema Standortstrategie. Zuerst wurden die Staaten in einer Taxono-mie hinsichtlich ihres Länderrisikos geclustert. In einem zweiten Schritt erfolgte eine Analyse der sich ändernden Standortstrategien von IOCs in der MENA-Region. Dadurch konnten langfristige Zusammenhänge zwischen politischer Instabilität und der Standortstrategie fest-gestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

With the beginning of the Arab Spring in Tunisia in 2010, many countries in the regions of the Middle East and North Africa (MENA) lost their political stability and faced social turmoil. Therefore, countries like Syria or the Iraq are now facing civil wars between several different types of terrorist groups. Organisations like the Islamic State (IS) used the permanent instability to occupy broad regions in these countries. The siege of these terrorist organizations also affected international companies that settled in the MENA region. This thesis puts its focus on the location strategy of international oil companies (IOCs) and how the political instable conditions in these regions affect these strategies. Due to a superior endowment of natural resources, the MENA region is a lucrative choice for energy companies. The IOCs for these studies were chosen based upon the amount of produced Barrels of Oil Equivalent (BOE) per anno and their pre-existing engagement in the MENA states. As a basic underlying model to carry out the analysis for this thesis, the Diamond Model created by Michael Eugene Porter was used. This model, was published in the report of “The Competitive Advantage of Nations: Creating and Sustaining Superior Performance” in the 1990s. In order to be able to measure the impact of political instability on the location strategy of IOCs, an exogenous parameter of the model - “the government” - took on a major role. Furthermore subject-specific literature was considered. First, a taxonomy was applied on the MENA states to cluster them among their country risks into predefined categories. In a second step, the changes in the location strategy of the IOCs were analysed. By merging the results of the taxonomy and the changes in the location strategies, this thesis shows a sustainable impact of the political instability on the strategic location strategy of IOCs in the MENA region.