Titelaufnahme

Titel
Wie wirken sich unterschiedliche Unterbrechungen auf das Gedächtnis bei der wiederholten Suche aus? / Antonia Zöberer
Weitere Titel
How interruptions affect memory processes in repeated visual search
Verfasser/ VerfasserinZoeberer, Antonia
Begutachter / BegutachterinKörner, Christof
ErschienenGraz, 2015
Umfang62 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Visuelle Suche / Gedächtnis
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95647 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Wie wirken sich unterschiedliche Unterbrechungen auf das Gedächtnis bei der wiederholten Suche aus? [0.74 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Rolle des Gedächtnisses bei der wiederholten Suche ist nicht eindeutig geklärt. In dieser Diplomarbeit geht es um die Rolle des Gedächtnisses bei der visuellen Suche und die Frage, wie robust dieses Gedächtnis gegenüber Unterbrechungen ist. Es nahmen 28 Personen an der Untersuchung teil. Sie führten in Displays von 8 oder 12 Buchstaben eine visuelle Suche durch. Dabei konnten sich die Suchdisplays entweder 90-mal wiederholen oder nicht. Nach jeder Suche gab es eine von drei Arten Unterbrechungen. Entweder wurde ein leeres Display gezeigt oder es wurde eine andere visuelle Suche verlangt, die ihrerseits entweder wiederholt oder nicht wiederholt war. Die UntersuchungsteilnehmerInnen waren bei der wiederholten Suche gegenüber der nicht wiederholten Suche schneller, wenn diese durch ein leeres Display oder eine andere wiederholte Suche unterbrochen wurde. Dies war aber nicht der Fall, wenn die wiederholte Suche durch eine nicht wiederholte Suche unterbrochen wurde. Es wurde jedoch kein Unterschied in der Sucheffizienz zwischen wiederholter oder nicht wiederholter Suche gefunden. Das deutet darauf hin, dass es bei wiederholter Suche trotz Unterbrechung zu stärkeren Übungseffekten als in der nicht wiederholten Suche kam, die Versuchspersonen aber kein Gedächtnis dafür verwendeten, um die Suche effizienter zu machen.

Zusammenfassung (Englisch)

It is still an open question how memory processes support repeated visual search. The aim of this diploma thesis was therefore to investigate the extent to which this memory is immune against interruptions. To this end, 28 participants had to search a display that consisted of eight or 12 letters for 90 times. The display was the same throughout the searches (repeated) or changed with each search (unrepeated). Each search was followed by one of three types of interruptions: a blank display or a visual search, which was again either repeated or unrepeated. The results showed that the response times were faster in the repeated search than in the unrepeated search regardless of whether the search was interrupted by a blank display or a repeated visual search. This was not the case, when the repeated visual search was interrupted by an unrepeated visual search. However, independent of the type of interruption, search was not more efficient in the repeated compared to the unrepeated search. These findings suggest that repeated search is faster than unrepeated search mainly because of practice. However, participants seem not to use memory in order to increase search efficiency.

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