Titelaufnahme

Titel
Professionelles pflegerisches Begleiten von Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen des Sterbeprozesses / Marion Kalleitner
Verfasser/ VerfasserinKalleitner, Marion
Begutachter / BegutachterinReisinger, Karin
ErschienenGraz, Juli 2016
Umfang146 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Jugend / Sterbebegleitung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95617 Persistent Identifier (URN)
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Professionelles pflegerisches Begleiten von Kindern und Jugendlichen in den letzten Wochen des Sterbeprozesses [7.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sterbende Kinder und Jugendliche benötigen, um ihnen in der terminalen und finalen Phase des Sterbeprozesses eine optimale Lebensqualität zu ermöglichen, eine körperliche, psychosoziale, kulturelle, alters- und entwicklungsgerechte Betreuung und Begleitung unter Berücksichtigung der Kinderrechte im Krankenhaus. Dazu sind eine umfassende Symptomkontrolle und behandlung und die ständige Gegenwart ihrer Bezugspersonen in der Lebensendphase unerlässlich. Die diplomierte Kinderkrankenschwester/der diplomierte Kinderkrankenpfleger muss daher bei allen beruflichen Handlungskompetenzen ein hohes Maß an Wissen, Sicherheit und Erfahrung haben und diese bei der professionellen pflegerischen Begleitung des sterbenden Kindes/Jugendlichen und seiner Familie bedürfnisorientiert einsetzen können. Dabei ist die kompetente Mitbetreuung der betroffenen Bezugspersonen ein Teil der palliativen Pflegeaufgaben der Kinder- und Jugendlichenpflege. Auch zum Zeitpunkt des Todes des Kindes/Jugendlichen muss die diplomierte Pflegefachkraft, trotz der eigenen, durch das Versterben der/des oft lange betreuten Patientin/Patienten, entstandenen Betroffenheit, professionell und mit Würde, das verstorbene Kind/den verstorbenen Jugendlichen und sein familiäres Umfeld versorgen und betreuen. Der notwendige Kompetenzerwerb der Schülerinnen/Schüler für diese Aufgabe findet auch im theoretischen Unterricht an den Schulen für Kinder- und Jugendlichenpflege statt. Dazu muss die betreffende Lehrperson Unterrichtsmethoden anbieten, die ein hohes Maß an Eigenaktivität und Selbstreflexion der Auszubildenden verlangen, Betroffenheit hervorrufen, Vernetzungen mit schon theoretisch und praktisch Gelerntem und Gesehenem zulassen, praxisnah und abwechslungsreich sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Dying children and young people require a certain treatment and support in order to offer them an optimum quality of life during the terminal and final phase of their dying process. This treatment has to take into consideration physical, psychosocial and cultural aspects. Furthermore it has do be adjusted to the age and stage of deve-lopment of the child following the rules and rights of children concering medical treatment. A continous check and treatment of symptoms under the permanent presence of reference persons is absolutely essential. Knowledge, experience, and professionalism applied according to the needs of the dying child are the most im-portant skills of a pedriatic nurse in this field. The proper care of affected reference persons is an essential part of the palliative nursing. Although the pediatric nurse is impacted by the loss of a long-accompanied patient, she has to handle the situation after death professionally considering the dignity of the dead child as well as of the relatives. Theoratical lectures during the education of a pediatric nurse are contribu-ting to her overall competence. Therefore the teacher has to offer adequate methods of education considering a high degree of proactivity and self-reflection. The com-bination of theoretical and practical training is important and should be as close to reality as possible and presented in a vital and inspiring manner.

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